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Gondelsheimer Gemeindevollzug kämpft gegen Park-Chaos Seinen ersten Bericht legte der neue Gemeindevollzugsbeamte Alexander Dörr dem Gondelsheimer Gemeinderat vor. Lautstark von Bürgern gefordert, die sich über chaotische Verkehrsverhältnisse beklagt hatten, sei bei etlichen schon Ernüchterung eingetreten, vermutete Bürgermeister Markus Rupp. Dörrs bisheriges Verhalten sei aber makellos: „Wir haben uns für den richtigen Mann entschieden, der nicht den Sheriff raushängt, sondern das Gespräch mit dem Bürger sucht“, schilderte der Bürgermeister seine Beobachtungen.

Dörr selbst hoffte darauf, dass nicht so viele „eine leidvolle Bekanntschaft mit mir gemacht haben“. Doch die Zahl derer ist durchaus stattlich. 178 Verwarnungen habe er im Jahr 2016 – erst Mitte September den Dienst aufnehmend – schon aussprechen müssen, informierte Dörr und bestätigte die chaotischen Zustände besonders beim Parkverhalten.

Der Gemeinderat nahm von einigen Bauanträgen Kenntnis und stimmte der Satzung der Jagdgenossenschaft Gondelsheim zu, der Vergabe von Elektroarbeiten und von Baumpflegearbeiten, die mit 6604 Euro um über die Hälfte unter der Kostenberechnung lagen. Ebenso zugestimmt wurde der Umnutzung einer Asylgemeinschaftsunterkunft im Neuen Weg in ein Verwaltungsgebäude.

Noch immer nicht belegt sei die dem Landratsamt stattdessen angebotene Gemeinschaftsunterkunft, deren Belegung immer wieder verschoben worden sei, sagte der Bürgermeister und nutzte die Gelegenheit, über die Zahl der Flüchtlinge zu informieren. In Gondelsheim lebten zurzeit 24 Menschen in der Anschlussunterbringung. In der Gemeinschaftsunterkunft stehe eine bisher nicht genutzte Kapazität für 31 Menschen zur Verfügung.

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