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Özcan, die Erste

In der ersten Hälfte dieses Jahres standen viele kommunalpolitische Ereignisse angesichts des bevorstehenden Wechsels auf dem Bürgermeistersessel unter dem Vorzeichen „zum letzten Mal“. Das wird jetzt ersetzt durch das gegenteilige Attribut: „Zum ersten Mal“. Am kommenden Montag, 30. September  wird es für den neuen Amtsinhaber

zum ersten Mal ernst. Ab 19 Uhr wird er zum ersten Mal offiziell eine Gemeinderatssitzung leiten. Etwas zum Einarbeiten. An den ganz großen Themen wird sich Timur Özcan und der Gemeinderat dabei nicht abarbeiten müssen. Es steht Routine auf dem Fahrplan, wenn auch der ein oder andere Punkt seine Brisanz in sich birgt.

Bewirtschaftungspläne an für die Forstwirtschaftsjahre stehen alljährlich auf dem Programm. Für das Jahr 2020 wird Förster Christian Wachter und Trainee Michelle McCutcheon sicherlich die ein oder andere Bemerkung zum Zustand des Waldes aufgrund der Trockenperiode verlieren. Die Haushaltsansätze fallen denn auch um einiges niedriger aus als in den vergangenen Jahren.

In der ersten vom neuen Gemeindeoberhaupt geleiteten Sitzung sollen darüber hinaus die Brennholzpreise festgelegt (Sterholz 70 Euro pro Festmeter) und die Einrichtung eines Steuerbauwerks in der Jahnstraße für die Trinkwasserversorgung beschlossen werden. Bei letzterem schlägt die Verwaltung die Vergabe der Gebäudehülle an die Wössinger Firma Simon in Höhe von 204.000 Euro vor. Diese Vergabe geschieht im Gegensatz zu den Schlosserarbeiten (12.000 Euro) und der technischen Ausstattung (98.000 Euro) freihändig.

Etwas schwieriger dürften die Beratungen über einen Bauantrag von Doppelhäusern in der Gondelsheimer Straße werden.  Die Verwaltung empfiehlt dem Gemeinderat, das Einvernehmen zu versagen. Schon im vergangenen Jahr war dem Bauherrn vom Landratsamt das Bauvorhaben als nicht genehmigungsfähig beschieden worden. Auch zu dem erneut eingereichten Bauantrag ist die Gemeindeverwaltung der Ansicht, dass er sich nicht in die Umgebung einpasst.

Zweimal Zuschussberatungen bilden den Abschluss der Sitzung. Die katholische Pfarrgemeinde will 3300 Euro für die Sanierung des historischen Wegkreuzes am Kindergarten Sankt Elisabeth und der Jöhlinger Geflügel- und Kleintierzuchtverein will 597 Euro für die Sanierung der Fassade der Hasenhalle.

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