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ÖPNV und Pakt für Integration

Themen bei der Kreisversammlung der Bürgermeister in Kraichtal
(PM lra) Breiten Raum nahmen während der jüngsten Kreisversammlung des Gemeindetags Themen ein, die im Landesvorstand des Gemeindetags beraten wurden: So informierte Kreisvorsitzender Thomas Nowitzki über die Notwendigkeit, die Forstverwaltung weiter zu entwickeln, nachdem der Fortbestand des bisherigen Einheitsforstamtes landesweit gerichtlich untersagt wurde. Er appellierte an seine Bürgermeisterkollegen, frühzeitig die Gemeinderäte mit einzubeziehen und berichtete, dass von einer Lenkungsgruppe ein Eckpunktepapier erarbeitet wird. Ebenso wird sich auf Landkreisebene eine Arbeitsgruppe mit diesem Thema beschäftigen.

Interessant, wie viele Bürgermeister sich während ihrer Sitzung mit Handy und Laptop beschäftigen

Interessant, wie viele Bürgermeister sich während ihrer Sitzung mit Handy und Laptop beschäftigen

Großes Interesse rief der „Pakt für Integration“ hervor, innerhalb dessen die Städte, Gemeinden und auch der Landkreis finanzielle Zuweisungen zur sozialen Betreuung von Flüchtlingen in der Anschlussunterbringung (AUB) erhalten können. Gefördert werden unter anderem auch sogenannte „Integrationsmanager“, die sowohl auf Ebenen der Städte und Gemeinden, wie auch auf Ebene des Landkreises eingesetzt werden können. Kreisvorsitzender Thomas Nowitzki plädierte für ein möglichst landkreisweit abgestimmtes Vorgehen, um ein Maximum an Fördergelder für eine aufsuchende Betreuung der Flüchtlinge zu erhalten. Größte Herausforderung für die Städte und Gemeinden ist derzeit die Unterbringung von Flüchtlingen, die die Gemeinschaftsunterkünfte verlassen müssen. Während die Zugangszahlen in die Unterkünfte des Landkreises weiter rückläufig sind und sich auf rund 100 pro Monat belaufen, müssen in diesem Jahr 2.600 Personen in die Anschlussunterbringung in die Städte und Gemeinden zugewiesen werden .Der Landrat erneuerte vor diesem Hintergrund das Angebot, frei werdende Räumlichkeiten in Gemeinschaftsunterkünften in Form von sogenannten Kombimodellen zur Verfügung zu stellen.

Zu den anstehenden barrierefreien Umgestaltungen von Stadtbahnhaltestellen führte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel aus, dass dies ein gleichermaßen wichtiges wie teures Projekt ist. Er kündigte an, einen Mustervertrag auszuarbeiten, an dem sich jede Gemeinde orientieren kann. Daneben werde er dem Kreistag vorschlagen, ab dem Jahr 2019 jährlich 1,5 Mio EUR als Kreiszuschuss zur Verfügung zu stellen. Jede einzelne Maßnahme muss dann zwischen der Albtal Verkehrsgesellschaft als Bauherrin, der betroffenen Gemeinde sowie dem Landkreis individuell vertraglich vereinbart werden.

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