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Nutzung verbieten

Bauantrag für Zehntscheune wird vom Gemeinderat kritisch gesehen

Mit einem Bauantrag für die Wössinger Prinz-Max-Straße hat sich der Walzbachtaler Gemeinderat schon mehrfach beschäftigt. Keineswegs einverstanden nämlich sind die Gemeinderäte damit, dass sich die ehemalige Zehntscheune klammheimlich in einen Beherbergungsbetrieb verwandelt hat, ohne dafür eine Genehmigung zu haben. Die will der Besitzer jetzt mit einem Bauantrag erreichen.

Der Bauherr beantragt eine Nutzungsänderung für Monteurszimmer und Wohnungen. Monteurszimmer sind allerdings keine allgemeinen Wohnungen, so argumentiert die Bauabteilug der Gemeindeverwaltung, sondern baurechtlich dem Beherbergungsgewerbe zuzuordnen und nur ausnahmsweise zulässig. Einer solchen Ausnahme sollte aus Sicht der Verwaltung jedoch nicht zugestimmt werden.

Die Gemeinderäte stimmten dieser Auffassung der Gemeindeverwaltung einstimmig zu. Silke Meyer, Fraktionsvorsitzende der SPD,  fuhr ein noch schwereres Geschütz auf. Die Gemeinde solle eine Nutzungsuntersagungsverfügung erlassen, die den gegenwärtigen Zustand sofort beenden würde, der sich auch auf der Prinz-Max-Straße selbst durch großen Parkdruck, Belästigung durch spätabendliches und nächtliches An- und Abfahren bemerkbar macht.

Keine Einwände hingegen hatten die Gemeinderäte gegen eine Bauvoranfrage zur Errichtung eines Mehrfamilienwohnhauses in der Rappenstr. 14 – 16. Genehmigt wurde insbesondere eine leichte Abweichung des Gebäudes von der Trauf- und Firsthöhe.

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