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Konter gegen Stromausfälle

Walzbachtal will sich mit Aggregaten wappnen
Ohne Strom läuft in der modernen Gesellschaft fast nichts. Mit der Stromversorgung gab es in der Bundesrepublik in der Vergangenheit eher wenige Probleme. Das muss nicht immer so sein.„Wir sind in glücklichen Lage, dass alles klappt und dass alles jederzeit verfügbar ist. Darauf können wir uns aber nicht verlassen“. Darauf machte Karl-Heinz Burgey den Walzbachtaler Gemeinderat aufmerksam. Experten warnten vor Szenarien, in denen keineswegs gewährleistet sei, dass Strom immer zur Verfügung steht.“ Dagegen müsse auch in den einzelnen Gemeinden Vorsorge getroffen werden, denn bei flächendeckenden Stromausfällen könne nicht mehr damit gerechnet werden, dass Hilfe von außen komme. Abhilfe dagegen könnten Notromaggregate in beiden Ortsteile schaffen. Sie sollen im Bauhof deponiert werden. Die seien allerdings lediglich für die öffentlichen Einrichtungen vorgesehen. Die Gemeinde müsse sicherstellen, so forderte der Bürgermeister, dass das Rathaus einsatzbereit ist und die Feuerwehr. Die öffentlichen Einrichtungen müssten im Mindestmaß arbeitsfähig erhalten werden. Über Noteinspeisungssteckdosen in den Hochwasserbehältern könne die lebenswichtige Wasserversorgung gesichert werden, was auch der CDU-Fraktionsvorsitzende Michael Paul betonte. Die Aggregate stünden allerdings nur für öffentliche Einrichtungen  zur Verfügung. Die Versorgung von Einkaufsmärkten, Tankstellen oder Seniorenzentrum liege nicht in der Verantwortung der Gemeinde: „Das müssen die selbst machen.“ Der Gemeinderat stimmte der Anschaffung der zwei Notstromaggregate mit Kosten in Höhe 61632 Euro einstimmig zu.

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