Header

(Noch) kein Abriss

Gemeinderat will Bebauungsplan für Bebauung in dritter Reihe
Abgelehnt hat der Walzbachtaler Ausschuss die Bauvoranfrage eines Wössinger Architekten für den Neubau eines Mehrfamilienhauses in der Jöhlinger Straße 116 (die BNN berichteten). Die Diskussion der Gemeinderäte über das Bauvorhaben war differenziert und reichte von „das Bauvorhaben fügt sich nicht in die Umgebungsbebauung ein“(Silke Meyer, SPD) bis zur vollkommenen Zustimmung von Roland Schneider (FDP).

Der Bauantrag erfordere eine richtungsweisende Entscheidung für die Bebauung in der dritten Reihe für ganz Walzbachtal, die wohl überlegt sein sollte, meinte Volker Trumpf (CDU). Er tue sich überdies mit einer Architektur schwer, die einzig an Gewinnmaximierung orientiert sei. Einem solch kompromisslosen Bauen könne er nicht zustimmen. Er wie auch Karin Herlan (SPD) wies auf die unzureichende Zahl an Stellplätzen hin. Thomas Reichert (CDU) sah eine starke Beeinträchtigung der umliegenden Gartengrundstücke. Martin Sulzer rieb sich allein an der Form des Obergeschosses, das er lieber ideenreicher gestaltet sehen würde.

Michael Futterer (Grüne) erinnerte daran, dass das in der Nähe gelegene Haus der Gesundheit schon Probleme mit den Parkplätzen bringen werde. Sie würden durch elf Wohneinheiten weiter verstärkt. Der Bürgermeister wies darauf hin, dass das Bauvorhaben die bereits bestehende Kubatur kaum überschreiten würde. Das Grundstück schreie regelrecht nach Bebauung. Die Stellplätze, die Höhe und Tiefe der Bauvoranfrage bereiteten Probleme.

Mit drei gegen sieben Stimmen gewannen diese Argumente die Oberhand. Einstimmig befürwortet wurde die Erstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans, der die gesamte Umgebung mit einbezieht. Der Bauherr erhielt gleichzeitig das Signal mit auf den Weg, dass er bei Änderungen der Stellplatzzahl, der Geschosse und der Gestaltung des Obergeschosses mit Zustimmung rechnen könne.

Trackback von deiner Website.

Kommentieren

Home Footer Links