Header

Nikolaus ade?

Weihnachtsmärkte in der Region auf der Kippe / Walzbachtal sagt ab

Weihnachtsmärkte sind eines der Deutschen liebsten Kinder. Dies Jahr stehen sie im Zeichen von Corona und damit unter keinem guten Stern. Quer durchs das Verbreitungsgebiet der Brettener BNN ringen Bürgermeister und Vereine um die Entscheidung: Weihnachtsmarkt ja? Weihnachtsmarkt nein? Außer in Walzbachtal wurde bis jetzt keine endgültige Entscheidung getroffen.

Hundertprozentig entschieden hat sich hingegen schon Walzbachtal. Unter den strengen Auflagen der aktuellsten Corona-Verordnung der Landesregierung könne den Weihnachtsmarkt in Jöhlngen nicht durchführen, entschied  Bürgermeister Timur Özcan schon sehr frühzeitig. „Diese Entscheidung fällt mir nicht leicht, ist aber leider notwendig,“ bedauert der Bürgermeister Die Aussteller wurden bereits über die Absage informiert.

Das gilt auch für Bretten. natürlich haben wir schon über die Durchführung nachgedacht, sagt Oberbürgermeister Martin Wolff. Aber aufgrund der aktuellen Entwicklung gebe es noch keinen konkreten Beschluss, wann und wie er möglicherweise stattfinden könnte. „Wir warten momentan die weiteren Entwicklungen ab bis wir in konkrete Planungen einsteigen.“

Ganz genau so beschreibt Pressesprecherin Barbara Lohner die Oberderdinger Position. Bis jetzt sei noch keine Entscheidung über die Durchführung des Weihnachtsmarkts getroffen worden. Weder im Rathaus selbst noch im Gemeinderat sei darüber gesprochen worden. Sie gehe aber davon aus, dass der Weihnachtsmarkt in dem Falle, dass er stattfindet, unter coronaspezifischen Bedingungen der jeweils geltenden Landesverordnung organisiert werden wird.

Eher gering werden dagegen im Augenblick die Chancen für den Weihnachtsmarkt im Sulzfelder Rathaus eingeschätzt. Da im Moment nach den Bedingungen der Corona-Landesverordnung keine Grossveranstaltungen stattfinden dürfen, sei die Wahrscheinlichkeit dass das Sulzfelder Weihnachtsmarkt stattfindet sehr gering, inormiert Hauptamtsmitarbeiterin Diana Kraus. Dennoch sei die Entscheidung noch nicht definitiv getroffen. Sie hat ein kleines Trostpflaster parat. Statt des Weihnachtsmarktes auf dem Rathausplatz könne an den kleinen Christkindlesmarkt besuchen, der am Mittwoch dem 2. Dezember rund um das Rathaus stattfinden wird. Da er überdies im Freien stattfindet dürfte das kein so großes Problem sein. Die Entscheidung darüber treffe aber letztendlich der LSM, an den die Gemeinde die Organisation vergeben habe.

Ebenfalls noch keine Entscheidung getroffen hat Gondelsheim. Erst am 10. September werde es ein Gespräch mit dem Bürgermeister geben, bestätigt der derzeitige AGG Vorsitzende Marc Bürker. Dann werde man gemeinsam besprechen, wie und unter welchem Aufwand der Markt durchgeführt werden könne. Es werde einen erheblich erhöhten Aufwand für den Bauhof und für die Vereine bedeuten. Die müssen einen Sicherheitsbeauftragten bestellen, der dafür Sorge tragen müsse, dass Großgruppe nicht beieinander stehen. Als „Büchse der Pandora“ sieht er die jeweils geltende Landesordnung. den wahrscheinlich eher spärlich euren Besuch weil er die Leute sowieso Großveranstaltungen scheuen und die auf die Umsätze angewiesenen Vereine deshalb nicht so motiviert sein werden. Es gäbe schlussendlich noch sehr viele viele Ungewissheiten.

Nach Andrea Drackert, Mitarbeiterin des Hauptamtes Zaisenhausen, ist derzeit nicht geplant, den Weihnachtsmarkt in Zaisenhausen durchzuführen. Und wenn, dann nicht im selben großen Stil und mit so viel Werbung wie in den vergangenen Jahren. Die Gemeinde wolle die weitere Entwicklung beobachten und habe sich schon aus der geplanten Weihnachtsmarktbroschüre des Kraichgau-Stromberg-Tourismus ausgeklinkt.

Diese Information wird dann auch von der Geshäftsführerin des Kraichgau-Stromberg-Tourismus bestätigt. Diese Broschüre werde es dieses Jahr nicht geben. Man arbeite an einer Alternative., sehe sich jedoch auch in den Fingern an der Landesordnung was jeweils dort zugelassen werde.

Trackback von deiner Website.

Kommentieren

Home Footer Links