„Nichts Ungewöhnliches“

Schäden an Fahrbahn noch vor dem Abschluss der Deckensanierung der Wössinger Straße

Wössingen – du hast die Straße schön, so wird man schreiben können, wenn Ende März nach einer langwierigen, monatelangen Sanierung die Hauptstraße wieder frei gegeben wird. Ein kleiner Schatten fällt seit gestern darauf:

Die Sanierung ist noch nicht einmal beendet – da wurde die niegelnagelneue Fahrbahn schon wieder aufgerissen. Man fühlt sich an Ephraim Kishons „Blaumilchkanal“ erinnert.

Die ausgefräste Lücke wird mit Eisenplatten gesichert und überfahren.

Ausgerechnet direkt vor dem Rathaus klafft quer über die Fahrbahn eine tiefe Lücke im Asphalt. Überdeckelt mit schweren Eisenplatten wird der Verkehr über das Loch geleitet. Ungläubig passieren  die meisten Autofahrer die nur einseitig zu passierende Baustelle, die weiträumig mit massiven Sperrschildern abgesichert ist.  Verständnisloses Kopfschütteln ist noch die geringste Reaktion.

Den einen oder anderen bissigen Kommentar gab es da in der unmittelbaren Nachbarschaft und bei den ungläubig drein schauenden Autofahrern schon. Zum Beispiel diesen:  „Bauet auf und reißet nieder, so habt Ihr Arbeit immer wieder!“

Die heute Morgen im Rathaus eingereichte Frage zur Ursachenforschung wurde umgehend und zwar so beantwortet:

Es handelt sich hierbei um eine Korrekturmaßnahme. Gleich nach dem Asphaltieren der Straße im Zuge der Straßendeckensanierung hat sich eine Senkung im Asphalt gebildet. Diese wird jetzt behoben. Hierbei handelt es sich um eine Maßnahme, die bei Straßensanierungen nicht ungewöhnlich ist.

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Kommentare (3)

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    wessinga

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    Als Antwort auf: „Nichts Ungewöhnliches“
    Erstaunlich wie lange so eine „Korrektur“ dauern kann. Das Asphalt Mischwerk in Neureut ? in Quarantäne ? oder Konkurs ? Ich verstehs nicht. P.S. Ein Hirn im Schädel halte ich persönich vorteilhafter als nur ein „Arsch in der Hose“
    Danke Arnd ! 👍🏽

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      bauigel

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      Als Antwort auf: „Nichts Ungewöhnliches“ Als Antwort auf: wessinga
      Schon mal gesehen, was in Neureut als „Mindermengenzuschlag“ aufgerufen wird?Kleinmengen sind dort eigentlich nur dann bezahlbar, wenn es Restmengen sind für die schon einmal ein anderer bezahlt hat. Und da muss man zu dieser Jahreszeit länger auf einen warten, der mehr reserviert, als er dann nimmt…

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    wessinga

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    Als Antwort auf: „Nichts Ungewöhnliches“
    Das Loch aufreißen, zeitnah mit der Asphaltierung des unteren Teils der Hauptstraße war nicht möglich ! ?? Die Planung/Koordinierung wäre bestimmt viel zu teuer oder zu kompliziert gewesen. deidsch hald 🙄

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