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Nasser Ostermarkt

Besucher lassen sich von ungemütlichem Wetter nicht beeinträchtigen
Seine gewohnte Anziehungskraft bewies der Oberderdinger Ostermarkt wieder einmal am Ostermontag. Das war nicht selbstverständlich. Neun Grad zeigte das Thermometer und damit alles andere als frühlingshafte Temperaturen. Ungemütlich machten es überdies die immer wieder, mal mehr mal weniger stark aus der grauen Wolkendecke fallenden Schauer.

Doch der Ostermarkt hat eben Tradition und damit sein Publikum, egal wie ungemütlich die äußeren Umstände. Davon unbeeinträch-tigt schien das Gewusel in dem Viereck zwischen Brettener Straße, Amthof, Kirche und Winzerkeller. Schon seit Jahrzehnten zählt der Besuch für Siegfried Schneider und seine Frau zum Ostermontagprogramm. Der Büchiger mit Wössinger Wurzeln nutzt gern die Möglichkeit, auch mal ein paar außergewöhnliche Dinge zu kaufen. Dazu kommt noch ein gutes Viertele zum Ab-schluss bei den Winzern und der Plausch mit Freunden und Bekannten, die man hier mal wieder treffen kann.

Das Angebot an Brillen, Wurzelbürsten, Geldbeuteln, Mode¬schmuck, Gürteln und im-mer wieder Textilien schien unendlich. Un-geheuer vielfältig das Angebot an warmen Socken, die an diesem kalten Tag besonders Aufmerksamkeit erweckten. Mit einem lau-ten, langgezogenen „Herrrreinspaziert – massenweise kleine Preise“ lockte ein Handtaschenverkäufer immer wieder unter sein trockenes Vordach.

Wer sich beim Schlendern entlang der ge-fühlt etlichen hundert Stände etwas stär-ken wollte, dem musste nicht bange sein. Alle fünfzig Meter wetteiferten die unver-meidlichen Langos-, Crepes, Bratwurst- und Süßigkeiten¬stände um Besucher.

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