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Nachbarschaftshilfe an ihrer Grenze

Antwort auf Kommentar von Arnd Waidelich vom 13.3.2020

Die organisierte Nachbarschaftshilfe in Walzbachtal (Begleitet wohnen zu Hause) als Teil des Sozialen Netzes Walzbachtal besteht seit 2014. Seit vielen Jahren davor gab es eine gut funktionierende Nachbarschaftshilfe, geleistet durch Frauen aus dem Ort, organisiert durch den Christlichen Krankenpflegeverein Wössingen.

Wir haben aktuell 18 ehrenamtliche Helfer/Innen, die zur Zeit 26 ältere Mitbürger/Innen im Alltag unterstützen und somit deren Angehörige entlasten. Unserer Helfer betreuen die Woche über je bis zu 3 unterschiedliche Personen. Die meisten der Helfer gehören vom Alter her selbst zur Corona- Risikogruppe. Wir stoßen deshalb schon an unsere Grenzen und können dadurch leider in diesen schwierigen Zeiten nicht mehr Familien unterstützen. In Zeiten, in denen wir eigentlich zusammenrücken sollten – aber doch Abstand halten müssen.

In den bevorstehenden schwierigen Zeiten, in denen die sozialen Kontakte per Anordnung begrenzt sind, sollte man sich auf alte Werte besinnen. Das heißt, daß sich die Nachbarschaft wie früher ganz selbstverständlich gegenseitig hilft und unterstützt.

Dank der heutigen Kommunikation wie Telefon, Handy, E-Mail kann man Hilfe anbieten oder auch äußern. Dadurch kann direkter Kontakt minimiert werden, um die weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu vermeiden. Einkäufe können z.B. vor der Haustüre abgestellt werden, das dafür benötigte Geld in einem Briefumschlag deponiert werden. Wir sind überzeugt, daß wir mit Solidarität und Engagement für unser Walzbachtal und seine Menschen diese Krise gemeinsam gut meistern werden.

Gezeichnet:

Helene Heimberger-Schäfer, Einsatzleitung Nachbarschaftshilfe

Theresia Engel-Wilhelmy, Pflegedienstleitung Sozialstation Walzbachtal

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