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„Mit dem Gemeinderat abgestimmt“

Burgey sieht großen Bedarf für Discounter aus der Einwohnerschaft

Zum neuen Standort eines Discounters neben REWE hatten wir Bürgermeister Karl-Hein Burgey um eine Stellungnahme zu dem Beschluss des Gemeinderats gebeten. Sie ist mittlerweile eingetroffen. Sie lautet im Wortlaut so:

Die Gemeinde Walzbachtal hat das übergeordnete Ziel, die Lebensmittelversorgung langfristig für die Einwohnerschaft sicherzustellen. Dazu gehört auch die Ansiedlung eines Discounters, als direkte Ergänzung zu einem bestehenden Vollsortimenter.

 Der Bedarf hierfür wurde aus der Einwohnerschaft in vielen persönlichen Gesprächen bestätigt. Kritische oder gar ablehnende Stimmen gegen das jetzt vorgesehene Projekt im Bereich „Bäderäcker“ liegen bei der Gemeindeverwaltung nicht vor.

 Das bisherige Vorgehen war mit dem Gemeinderat abgestimmt. Leider können bei diesem Projekt nicht alle Schritte in der Vorbereitungsphase öffentlich diskutiert werden.

Dem Gemeinderat wird das Gesamtkonzept im Spätjahr zur Beratung und Entscheidung vorgestellt. Über Projekte der Gemeindeentwicklung entscheidet in Walzbachtal der Gemeinderat, nicht die Kommentarspalte einer Internet-Plattform. ���

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Kommentare (17)

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    Markus

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    Als Antwort auf: „Mit dem Gemeinderat abgestimmt“
    Klasse Antwort. Dem ist nichts hinzuzufügen

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    Lars

    |

    Als Antwort auf: „Mit dem Gemeinderat abgestimmt“
    „Leider können bei diesem Projekt nicht alle Schritte in der Vorbereitungsphase öffentlich diskutiert werden…..Über Projekte der Gemeindeentwicklung entscheidet in Walzbachtal der Gemeinderat, nicht die Kommentarspalte einer Internet-Plattform. “
    Tja, das ist ja genau das Problem. Natürlich entscheidet der Gemeinderat. Aber es stößt immer wieder negativ auf, dass die Entscheidungsvorlagen im Hinterzimmer oder stillen Kämmerlein erarbeitet werden. Es scheint fast so, als ob man bewusste Heimlichtuerei betreibt, nur damit es für Widerstand ,aus welchem Grunde auch immer und ob für berechtigt zu erachten oder nicht, schlichtweg keine Zeit mehr ist. Das zieht sich sich durch alle Entscheidungsfindungen.
    So hat der Bürger nicht zu unrecht das Gefühl, nicht beteiligt zu sein. Er ist es ja auch schlichtweg nicht, auch wenn rechtlich nicht unbedingt erforderlich, hier wäre etwas mehr Transparenz und frühzeitige Öffentlichkeitsinformation sicherlich der richtigere Weg, als dann noch die „beleidigte Leberwurst“ zu spielen, Herr Noch-Bürgermeister.
    Sicherlich würde diese Herangehensweise einen Mehraufwand in der Entscheidungsbegründung mit den entsprechenden Erläuterungen, warum man zu welchen Schluss gekommen ist. Gleichzeittig hätten die Bürger aber wieder das Gefühl, ernst genommen zu werden.
    Die derzeitige Gemeinde“regierung“ geht aber lieber den Weg des diktirens von Beschlüssen. Mein Politikverständnis sieht da anders aus, vor allem auf Gemeindeebene….
    Und deswegen bin ich auf davon überzeugt, das genau dieses „Schnauze-Voll-haben“ zu dem Wahlergebnis geführt hat wie es ist. Alles ist besser als ein Kandidat aus dem Ort, der schon in dem Weben dieser Kungelei versponnen und gefangen ist. Ich empfinde das Auftreten des Bürgermeister und dessen Mitarbeiter (wenn ich z.B. von Herrn Riegsinger mir anhören muss, wie toll doch die Quote der Kleinkind- und Kindergartenbetreuung ist) schon immer als kritikwürdig, im letzter Zeit packt mich aber aufgrund des Auftretens fast die Wut.

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    Lars

    |

    Ach, und ergänzend sie zu erwähnen, das keineder sachlich sichrlich nicht ganz sinnfreien Fragen des Katalogs beantwortet wurden…..
    Das hat nichts mit generellem Motzen gegen alles zu tun, wie es an anderer Setelle zu diesem Thema unterstellt wurde. Das hat einzig umd alleine mit der Unzufriedenheit darüber zu tun, wie in Walzbachtal die eigentliche Grundidee der Demokratie von Bürgermeister und seien Erfüllungsgehilfen negiert werden.
    Ich bin durchaus in der Lage und auch fachlich qualifiziert, die rechtlichen Entscheidungsgrundlagen was baurechtliche Belange anbetrifft beurteieln zu können. Gleichzeitig fühle ich mich auch dazu im Stande, rationale Argumente gelten zu lassen, auch wenn Sie nicht meiner Meinung entsprechen und einen Entscheidungsprozess beurteilen zu können.
    Aber leider bekommt man von diesen ja nie etwas mit. Und ich habe bereits mehrfach an anderer Stelle dargelegt, dass die Rechtmäßigkeit gewisser baurechtlichen Entscheidungen der Vergangenheit durchaus in Zweifel zu ziehen gewesen wären. Ich bin nur froh, das sich am Kirchberg eine schlagkräftige IG gefunden hat, die einmal Rechtsmittel eingelegt hat. Als Einzelperson wäre das Risiko vermutlich zu hoch, darauf spekuliert doch der Gemeinderat samt Bürgermeister…

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    Wilfried

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    Als Antwort auf: „Mit dem Gemeinderat abgestimmt“
    Kartoffeln aus Ägypten? Trauben aus Indien? Zwiebeln aus Neuseeland? Spargel aus Peru? …. oder Produkte aus der Region? Wir brauchen keinen Discounter – wir müssen umdenken!

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      Anonymous

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      Als Antwort auf: „Mit dem Gemeinderat abgestimmt“ Als Antwort auf: Wilfried
      Odoch! Wir brauchen einen Discounter! Zwar weniger wegen Kartoffeln aus Ägypten, obwohl mancheiner fürchterlich nichtschmeckende Frühkartoffeln mag – Geschmacksache. Aber ohne Zwiebeln aus Neuseeland würden wir wegen der Trockenheit letzten Jahres :-/ …. und Spargel aus Peru, warum nicht? Wollen wir doch ärmere Länder unterstützen. Trauben aus Indien, was widerspricht? Sind doch auch nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass vor ca. 2-3 Jahren Trauben aus der Region fast gar nicht im Angebot waren und wenn, dann zu einem sehr hohen Preis. Also was soll’s, nennt sich freie Marktwirtschaft.

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      Dorfmuggel

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      Als Antwort auf: „Mit dem Gemeinderat abgestimmt“ Als Antwort auf: Wilfried
      Das ist doch keine Frage von Discounter oder kein Discounter. Ein Umdenken geht nur mit den großen Lebensmittelhändlern. Das Umdenken kann von den Kunden mit beeinflusst werden, aber meiner Meinung nicht alleine. Es braucht sicherlich auch andere / neue Rahmenbedingungen, die die Politik auf EU und Bundesebene setzen muss. Sicher ist: ein Umsteuern geht nur gemeinschaftlich: Kunden, Händler, Politik.

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      Tom

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      Als Antwort auf: „Mit dem Gemeinderat abgestimmt“ Als Antwort auf: Wilfried
      Leider zu spät zum Ummdenken, das hätte man vor Jahren tun müssen. Nun gibt es nur noch Friebolin ( wie lang unbekannt ), Unterweger, das wars. Ich lese nur negative Schreibzeilen, warum kein Discounter. Ich find es gut, wer wo kauft bleibt jedem selbst überlassen. Beispiel Bäckerei Pfeiffer, warum hat er geschlossen und geht nun selbst als Arbeitnehmer seiner täglichen Arbeit nach ? Weil keiner beim Discounter eingekauft hat. Wir Verbraucher haben es doch verursacht. Daher Aldi her Lidl her…………nur so können auch die älteren Mitbürger ihre Einkäufe noch halbwegs normal tätigen, oder bleiben wir alle jung ?

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        Wössinger

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        Als Antwort auf: „Mit dem Gemeinderat abgestimmt“ Als Antwort auf: Tom
        Bäckerei Pfeifer hat nicht wegen Kundenmangel geschlossenen sondern weil der Ofen fertig war und eine Neuanschaffung zu teuer ist. Das gleiche gilt für Bohmüller in jöhlingen. Dittes hat geschlossen weil die Investition für den Nachfolger zu hoch gewesen wäre.

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          S.Fabry

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          Ja, so schaut’s aus. Investitionen zu teuer, zudem die heutige Generation zur mitternächtlichen Zeit, grad von Disco und dergl. heimkommt, nicht ‚arbeitsfähig‘ ist. Wozu das Bäckerhandwerk erlernen, wenn für meine Lustlosigkeit auch der Staat bezahlt?
          Im Discounter bekomm ich alles, alles frisch, auch frischest aufgebackene Brötchen (z.B. Aldi (nicht nur)…. aber leider keine handwerklich frische Brötchen, kein ‚echtes‘ Brot, nur dieses über viele Kilometer transportierte pampeähnliche Zeugs. Echt schade drum. 🙁

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    Martina Prinz

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    Als Antwort auf: „Mit dem Gemeinderat abgestimmt“
    Ich bin sehr froh darüber, dass so eine Diskussion entstanden ist. Wenn bislang auch nur im Internet. Jetzt melden sich die Stimmen, die man nicht gehört hat. Selbst wenn der Gemeinderat entscheidet, muss man doch eine Möglichkeit haben sich zu äußern, wenn ich mich im Abstimmungsergebnis nicht wiederfinde. Wenn es wie in diesem Fall nicht vorher möglich ist, dann eben hinterher. ……Das hat mit „Motzen“ nichts zu tun.

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      Dorfmuggel

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      Als Antwort auf: „Mit dem Gemeinderat abgestimmt“ Als Antwort auf: Martina Prinz
      Besser im Internet wie am Stammtisch. Ist die wesentlich bessere „Plattform“, da für viele zugänglich. Dank an Hr Waidelich, dass er dies zur Verfügung stellt. Ansonsten teile ich die Meinung, dass das überhaupt nichts mit Motzen zu tun hat sondern zu einer gesunden Demokratie, in der wir doch hoffentlich leben, dazu gehört (das geht an den Kommentator Tom). Und ich bin pro Discounter eingestellt. Es wichtig, bei solchen Entscheidungen, alle mitzunehmen, da auch viele, wenn nicht sogar alle, Bürger betroffen sind.

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    wessinga

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    Als Antwort auf: „Mit dem Gemeinderat abgestimmt“
    Diese Stellungnahme ist nur ein weiterer Hammer zum Bierfässer anstechen. Das funktioniert ja hervorragend.

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    ARO

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    „Über Projekte der Gemeindeentwicklung entscheidet in Walzbachtal der Gemeinderat, nicht die Kommentarspalte einer Internet-Plattform.“
    Demokratie, vor allem in einer Gemeinde, könnte anders aussehen.

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    Martin Löffel

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    Mit dem Gemeinderat abgestimmt.
    Tja, so ist es in einer Demokratie, das Gremium denkt nach, diskutiert und entscheidet dann. Die Entscheidung für einen dritten Billigheimer in Walzbachtal kann ich leider nicht begrüßen.
    Ein Edeka, guter Laden, hat zugemacht nach lächerlicher Nutzungszeit der seinerzeit neu gebauten Halle. Dafür macht noch ein Billigheimer direkt neben Unterweger auf. Natürlich auch neu gebaut. Super nachhaltig sag ich da nur. – nicht! – Ob das der Bürger will, lieber Gemeinderat?
    Und an den Bürgermeister: Klar, entscheiden tut der Gemeinderat. Aber wo will sich ein Kritiker solcher Entscheidungen äußern, wenn nicht auf Arndts Kommentar Spalte? Die Äußerung des BM klang schon ganz schön angefressen bis arrogant. Schade, bin eigentlich ein Fan von ihm.
    Vielleicht sollten sich die Discounter kritischen Bürger mal aufraffen und ihre redezeit bei einer öffentlichen GR Sitzung nutzen!

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    WeWa

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    Als Antwort auf: „Mit dem Gemeinderat abgestimmt“
    Ich komme gerade wieder von auswärts, ja war beim ALDI und beim EDEKA der direkt daneben liegt. Durfte wieder (gerne) viele Walzbachtaler grüssen, die das Angebot anscheinend auch gut finden. Warum denn dann eine Gelegenheit dies hier im Ort zu bekommen nicht wenigstens mal prüfen!
    Die Diskussion wer – was – wie – wann öffentlich machen muss ist doch müssig. Natürlich kann eine Verwaltung nicht alle Ideen erst mal im Gemeindeblatt oder Internet veröffentlichen und warten was dann passiert. Natürlich gibt es da vom Gesetzgeber in einer Demokratie vorgesehen das Gremium Gemeinderat das gehört und in Entscheidungen gefordert wird. So ist es vorgesehen. Dass der Gemeinderat bunt gemischt ist zeigt ja dass die Welt nicht nur aus Grün und Rot sondern aus mehr besteht.
    Übrigens sollte ein Discounter im Dorf auch im Sinne derer sein die Radrallys organisieren um Autos von der Strasse zu bringen.
    Gerne gebe ich dem Kommentator recht, der auf das Umweltverhalten vieler Eltern/Großeltern hinweist, wenn es darum geht Kindern – von denen viele eh unter Bewegungsarmut leiden – morgens, mittags, nachmittags mit Shuttleservice am besten direkt vor die Türe von Schule, Kindergarten zu karren. Was sich da in der Seestrasse, der Wössingerstrasse und bei der ev. Kirche in den Stoßzeiten abspielt, ist schon sehr bedenklich!

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      Elke Klein

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      Als Antwort auf: „Mit dem Gemeinderat abgestimmt“ Als Antwort auf: WeWa
      Wie unser „Noch Bürgermeister “ mit seinen Bürgern umgeht,haben auch wir erfahren dürfen.Es ging um den unerträglichen Verkehrslärm durch Raser und hohes Verkehrsaufkommen und fehlende Sicherheit auch für Kinder in einer Straße in Wössingen.Seine Antwort war,wenn es uns nicht passt,sollen wir wegziehen und das haben wir schriftlich. Und das ist nur ein Beispiel. Ich habe keine Ahnung was der neue Bürgermeister in der Praxis von Bürgernähe hält.Doch das der „Noch Bürgermeidter “ geht begrüsse ich sehr.

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    KaTM

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    Als Antwort auf: „Mit dem Gemeinderat abgestimmt“
    Ich werde mich hüten, dem BM/der Gemeindeverwaltung „kritische oder ablehnende Stimmen“ vorzulegen. Macht man das höflich und gesittet in Bürgerversammlungen, versandet es in der Bürokratie. Macht man es mit Humor und Presse, wird man sogar als besorgte Eltern und Bürger mehrfach abgewatscht.
    Mag ja sein, dass viele Walzbachtaler bei den diversen Discountern im Umland kaufen, wenn von denen aber auch mal einer den Rechenschieber korrekt bedient, kommt der auch drauf, dass der Einkauf der Hausmarken beim Rewe gleich teuer/billig ist, wie der gleiche Warenkorb beim Discounter und sich der Extraweg nicht lohnt.
    Wenn da dann einer vom aktuellen Bedarf aus „persönlichen Gesprächen“ und langfristiger Sicherung der Lebensmittelversorgung spricht, dann hätte ich schon ganz gerne ein paar Zahlen und Hochrechnungen gesehen, wenn man Gemeindegrundstücke zupflastern will.
    Aber hey, wer entscheidet schon aufgrund von Zahlen..

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