Zu angeregten Diskussionen führten die Stelltafeln, mit der die Walzbachtaler Gemeindeverwaltung das Thema Radwegekonzept vorbereitet hatte.

Mit Bartagame auf Besucherfang

Brettener Hotel versucht nach Renovierung einen Neustart

Die Pandemie ist für die Hotelbranche eine schwere Prüfung. Nicht anders erging es dem Brettener City-Hotel. Eines der größten Brettener Häuser hatte ebenfalls einen Einbruch bei der Gästezahl zu verzeichnen.

Unter einem neuen Besitzer und mit einem neuen Namen versucht es einen Neustart aus der Pandemie heraus als ein Haus in der bundesweit agierenden „Dormero“-Kette. Deren Vorstandvorsitzender Marcus Maximilian Wöhrl hat kräftig investiert. Nach 9 Monaten Renovierung sei „aus der dreckigsten Baustelle der Stadt“, wie der Director of Sales and Marketing Carl Gregor von Hollen sie nennt, eine Perle in der Reihe der 34 Häuser der Dormero-Kette entstanden.

Samantha Brunco, Managerin des Brettener ‚Dormero-Hotels, zeigt eines der modernen Zimmer.

Mit dem Ergebnis der Renovierung ist er mehr als zufrieden. Beim Gespräch im Foyer, das eine riesige Wasserwand dominiert, betont er, dass aus der Renovierung eine richtig gute Geschichte entstanden sei, mit der die Hotellerie etwas anders definiert werde. Immerhin sind die 74 Zimmer mit 55 Zoll-Fernsehern und einem LED-Lichtsystem ausgestattet. Teil dessen ist das Rot als Stilmittel des Corporate Design. Es bestimmt viele Details des Hauses bis hin zu den roten Schuhen, die alle Mitarbeiter tragen.

Ein weiteres Detail, das jeden der Dormero-Standorte auszeichnet: ein Tier im Foyer-Bereich. Im Dormero Bretten ist das eine australische Bartagame. Sie sei Symbol dafür, dass jeder der Hotelgäste sein eigenes Tier mitbringen darf, egal ob Katze, Hund oder Bartagame, versichert von Hollen. Direkt neben dem Eingang wohnt sie in einem geräumigen Terrarium. Spike, so heißt sie, wird von der Chefin des Brettener Standortes höchstselbst gefüttert.

Samantha Brunco ist nicht weniger außergewöhnlich. Die 22-Jährige ist eine der jüngsten Hotelmanagerinnen Deutschlands. Gregor von Hollen schwärmt dennoch in den höchsten Tönen von ihrer Qualifikation. „Wir wollten jemanden haben, der hier in Bretten groß geworden ist“, sagt von Hollen und fügt hinzu: „Sie hat ein großes Herz für Bretten. Sie ist so super fleißig. Sie rockt das.“

Samantha Brunco hat ihre Ausbildung im gleichen Haus 2017 begonnen und wurde von Dormero übernommen. Während andere Mitarbeiter wegen der Pandemie das Haus verlassen haben, habe sie ausgehalten, sagt sie selbst. „Ich habe darum gekämpft, dass ich diese Stelle bekomme.“ Das hat selbst der Dormero-Chef im fernen Berlin bemerkt. Er habe letztendlich gewürdigt, „dass ich das Haus aufrecht erhalten habe“.

Mit den Tagungsräumen Galileo und Kopernikus will sie jetzt neu an den Start gehen. Samantha Brunco und Carl Gregor von Hollen setzen dabei nicht nur auf die Geschäftsleute. Touristen aus dem ganzen Bundesgebiet sind selbstverständlich ebenso willkommen. In Vergangenheit seien schon oft Familien gekommen, um die Altstadt und die nähere Umgebung zu der erkunden beispielsweise das Kloster Maulbronn.

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