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Millionenprojekt Seniorenzentrum

Walzbachtaler Gemeinderat stimmte Finanzierungsvertrag zu
Jöhlingen braucht ein Seniorenzentrum. Dafür habe der Sozialdezernent des Landkreises Peter Kappes plädiert bei der Vorstellung „Kreispflegeplanes 2020“ des Landkreises im Gemeinderat am 2. Mai.2016. Bürgermeister Karl-Heinz Burgey erinnerte im Gemeinderat daran, dass Kappes den Bedarf zum Ausbau der Seniorenbetreuung in Walzbachtal benannt und seine Verfügbarkeit in drei bis fünf Jahren angemahnt habe. Er habe dabei auf den Bedarf für ambulant betreute Wohngruppen und die Bereitstellung zusätzlicher Plätze in stationärer Pflege hingewiesen. Dieser Bedarf werde auch von der Diakonie als Träger des „Haus am Losenberg“ bestätigt, da dieses Haus trotz Erweiterung auf 72 Plätze voll belegt ist und eine Warteliste besteht.

Die Gemeindeverwaltung stecke in einer Reihe von Vorarbeiten, um diese Vorgaben zu erfüllen. Offen sei noch der Standort des neuen Jöhlinger Seniorenzentrums. Derzeit werden verschiedene Standorte geprüft. Man führe aber nicht nur Gespräche mit Besitzern von Grundstücken, wo das Seniorenzentrum gebaut werden könnte. Die Gemeindeverwaltung sei darüber hinaus bereits in Kontakt mit mehreren Trägern und Investoren, die durchaus unterschiedliche Konzepte verfolgten und deshalb auch unterschiedliche Flächenbedarfe brauchten.

Eine „spannende Aufgabe“ wie Burgey meinte, die weitgehend nichtöffentlich gelöst werden müsse. Bauträger werde er erst öffentlich nennen, wenn verbindliche Angebote au dem Tisch lägen. Genau so verhält es sich mit den Grundstücken. Die potentiellen Standorte würden erst öffentlich genannt, wenn die Vorgespräche mit den Eigentümern abgeschlossen seien. Im gegenwärtigen Stadium soll auf Eigentümer kein Druck ausgeübt oder Spekulationen angestellt werden können.

Ganz konkret stehe im Moment lediglich der „Abschluss eines Vertrages zur Finanzierung der Grunderwerbs- und Erschließungsmaßnahmen Seniorenzentrum im Ortsteil Jöhlingen“ an. Das Grundstück soll nämlich am Ende erschlossen an einen Investor verkauft werden. Der Finanzierungsvertrag mit einer Bank umfasst ein Volumen von 1,5 Millionen Euro. „Ein stolzes Sümmchen,“ meinte der Bürgermeister, zu dessen Finanzierung Angebote der Landesbank Baden-Württemberg und der Volksbank Stutensee-Weingarten eingeholt wurden.

Kämmerin Anja Leyerle stellte die dafür eingegangenen Konditionen vor. Die Landesbank biete gegenüber der Volksbank bei einer längeren Laufzeit und kurzer Kündigungsfrist 0,55 Prozent an. „Ein sehr moderater Zinssatz“, freute sich Karl-Heinz Burgey. Jutta Belstler signalisierte für die CDU-Fraktion Zustimmung. Der Gemeinderat folgte einstimmig.

Bei einer Enthaltung von Volker Trumpf (CDU) stimmte der Gemeinderat der im beschleunigten Verfahren durchgeführten vierten Änderung des Bebauungsplanes „Jöhlinger Straße / Schubertstraße“ in der Fassung vom 08. November zu. Alle Bedenken und Anregungen seien eingearbeitet, betonte der Bürgermeister.

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Kommentare (1)

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    E.Bofinger

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    Ein neuer Kommentar zum Beitrag

    Millionenprojekt Seniorenzentrum

    Im Gageneck war hierfür Fläche vorgesehen und eingeplant. Braucht man nicht auf einmal braucht man doch. Die Plätze wurden verkauft und das Geld ???? Wir werden alle älter. Hier hat sich der Bedarf anscheinend auch so schnell geändert wie bei den Kindergärten.

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