Metzger-Schelte

BBV: Ex-OB verbreitet Fake-News
(PM) Die BBV Rhein-Neckar wird die Glasfaser in Bretten unter den Straßen und Gehwegen je nach Gegebenheiten in 60 bis 80 Zentimeter Tiefe verlegen. Auf Privatgrundstücken sind 40 Zentimeter geplant. Dabei wird sich das Unternehmen strikt an die Vorgaben durch das Amt für Technik und Umwelt der Stadt Bretten halten, mit dem die BBV bei der Planung und Ausbau eng zusammenarbeitet. „Wir wollen Bretten zukunftssicher ausbauen. Selbstverständlich setzen wir dabei auf sichere und bewährte Verlegemethoden, um auch langfristig potentielle Schäden für die Allgemeinheit und unsere Kunden zu vermeiden“, betonte Wolfgang Ruh, Leiter Vertrieb der BBV Deutschland.

Damit weist die BBV jüngste Aussagen des VBU-Vizevorsitzenden Paul Metzger gegenüber der Presse als falsch und unverantwortlich zurück. Dieser hatte dem Unternehmen unterstellt, in Bretten eine Verlegemethode der Glasfaser mit 20 Zentimetern Tiefe zu planen, durch die verstärkt Schäden auftreten könnten, für die die Stadt später haften müsse. Im BBV-Shop häufen sich seither massiv Anfragen besorgter Bürger und Kunden.

„Es handelt sich um Fake-News, mit der Herr Metzger die Bevölkerung verunsichert. Er hat niemals mit uns über die Planung und von uns eingesetzte Verlegeverfahren gesprochen. Uns ist völlig schleierhaft, wie er zu dieser substanzlosen Aussage kommt und welche Motive ihn bewegen“, äußerte sich Ruh sichtlich verärgert.

„Möglicherweise bezieht er sich auf das von einigen Telekommunikationsunternehmen eingesetzte kostengünstigere Micro- oder Nano-Trenching. Dieses setzt tatsächlich auf eine Verlegtiefe von zwei bis 20 Zentimetern. Das neue Verfahren wurde von uns allerdings an keiner Stelle diskutiert oder überhaupt in Erwägung gezogen. Wir halten dieses für sehr riskant, da spätere Schäden für Gehwege und Straßen nicht ausgeschlossen werden können und in Deutschland noch keine langfristigen positiven Erfahrungen vorliegen. Um derartige Fehlinformationen und Missverständnisse in Zukunft zu vermeiden, bieten wir Herrn Metzger gerne ein persönliches Gespräch an. Über seine Kontaktaufnahme würden wir uns freuen“, sagte Ruh abschließend.

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