Luca kommt ins Gesundheitsamt

Wirksames Instrument zur Unterbrechung von Infektionsketten

(PM)  „Die Luca-App ist eine hervorragende Idee und wir setzen sie im Gesundheitsamt Karlsruhe ein, sobald dies möglich ist“, war die spontane Reaktion von Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, als die neue App vorgestellt wurde. Mit Inbetriebnahme der elektronischen Schnittstelle beim Landratsamt Karlsruhe wurde die technische Hürde erfolgreich genommen; ab sofort können Daten der App in die Arbeit des Gesundheitsamts einfließen.

Hinter der Luca-App steht ein System, das den sicheren Kontaktdatenaustausch zwischen Bürgern, Veranstaltern und Gesundheitsämtern ermöglicht. Sie kann über die bekannten App-Stores auf ein Smartphone heruntergeladen werden und über einen QR-Code, der bei Geschäften oder Veranstaltungen angebracht ist, kann man sich ein- und wieder ausloggen.

Wenn ein Nutzer positiv auf das Coronavirus getestet wird und er diesen Status in sein Smartphone eingibt, ermittelt die App automatisch den Zeitraum und Orte, an denen der Betreffende mit anderen Personen Kontakt hatte, die ebenfalls diese App nutzen und übermittelt dies verschlüsselt dem Gesundheitsamt. Dieses kann die Daten entschlüsseln und dann gezielt auf die so ermittelten Kontaktpersonen zugehen, sie über das Infektionsrisiko zu informieren bzw. in Quarantäne verfügen. Auf diese Weise können wirksam Infektionsketten unterbrochen und die weitere Verbreitung des Virus eingedämmt werden.

„Das für die Stadt- und den Landkreis Karlsruhe zuständige Gesundheitsamt steht damit bereit, nun ist zu hoffen, dass sowohl möglichst viele Geschäfte und Veranstalter als auch Kunden und Besucher von der Luca-App Gebrauch machen“, appelliert Landrat Dr. Christoph Schnaudigel an die Öffentlichkeit. Gerade wenn die Läden oder die Gastronomie wieder mehr öffnen oder Veranstaltungen wieder mit größeren Besucherzahlen möglich sind, könne diese App wertvolle Dienste leisten.

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