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Lärmaktionsplan

Der Aufstellung eines Lärmaktionsplans hat der Walzbachtaler Gemeinderat zugestimmt. Er wollte sogar noch über die von Bürgermeister eingebrachte Vorlage hinausgehen. Karl-Heinz Burgey hatte lediglich die B293 und die L559 in Jöhlingen einbeziehen wollen. Mit einer denkbar knappen Abstimmung fügten die Gemeinderäte die Wössinger Andreas-Wagner-Straße hinzu. Der Plan wird rund 10.000 Euro kosten. „Wir haben das Thema immer geschoben, wir müssen jetzt aktiv werden“, hatte Burgey Handlungs bedarf angekündigt. Die Frist für die Aufstellung der Lärmaktionsplanung sei schon am 18. Juli 2013 abgelaufen. Das Bundes-Immissionsschutzgesetz und die Verordnung über die Lärmkartierung verpflichteten die Gemeinden zur Aufstellung eines solchen Planes. Die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) hatte 2012 die B 293 und L 559 als betroffen eingestuft. Beate Müller (SPD) wollte sich damit nicht zufrieden geben. Sie glaubte, in der Andreas-Wagner-Straße eine starke Verkehrszunahme zu beobachten und appellierte als erste, diese Straße ebenfalls mit aufzunehmen. Karl-Heinz Burgeys Einwand, mit gezählten 5000 liege sie weit unter den erforderlichen 8000 Fahrzeugen, wies ihre Fraktionskollegin Silke Meyer zurück. Kaum ein anderes Thema belaste die Bürger so sehr wie der Verkehrslärm. Da müsse man ein bisschen mehr tun. Sie stellte den schließlich erfolgreichen Antrag, die Andreas-Wagner-Straße mit einzubeziehen. Die Abstimmung fiel mit acht zu sieben Stimmen bei einer Enthaltung durch den Bürgermeister denkbar knapp aus. Die Gemeinderäte hatten sich auch durch die mahnende Bemerkung von Karl-Heinz Burgey nicht von diesem Votum abbringen lassen, man solle nicht zu viele Erwartungen bei den Bürgern wecken. Der Mehreinsatz an Geld bringe nicht mehr Erkenntnisse.

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