Bei der Hitze hilft nur noch untertauchen

Länger über Weingarten nach Karlsruhe

Vollsperrung auf der B 293 in Berghausen wird verlängert / Bordsteine fehlen

(PM) Aufgrund von Verzögerungen im Bauablauf wird die Vollsperrung der B 293 im Bereich nach der Einmündung der K 3541 bis zum Ortsausgang in Richtung Jöhlingen nach derzeitigem Planungsstand bis zum 22. Oktober 2021 verlängert. 

Bisher vorgesehen war ein Ende der Vollsperrung am 20. September 2021. Hauptgründe, die zu den Verzögerungen führten, sind zum einen Lieferschwierigkeiten bei Borden und Pflastern, bei denen es – wie aktuell bei vielen Baumaterialien – zu ungewöhnlich hohen Lieferzeiten kommt. Zum anderen werden im Zuge der Maßnahme für die Gemeinde Pfinztal sowohl Arbeiten an den Ver- und Entsorgungsleitungen durchgeführt als auch der Straßennebenraum umgestaltet. Diese Arbeiten fallen durch einen deutlich gestiegenen Umfang zeitintensiver aus als bisher geplant.

Auch in der Grundwasserwanne kommen die Arbeiten nicht wie geplant voran, was sowohl aus den unbeständigen Witterungsverhältnissen als auch dem stellenweise schlechten Zustand des Bestandbetons resultiert. Dadurch werden Arbeitsschritte verlängert, beziehungsweise sind zusätzliche erforderlich.

Ab dem 20. September 2021 sollen außerdem die Arbeiten auf der B 10 in Berghausen beginnen. Da die Sperrungen an der B 10 in Richtung Karlsruhe und der B 293 nicht parallel bestehen können, wird nun zunächst der Abschnitt ab der Einmündung der B 293 in Richtung Pforzheim saniert. Dabei wird auch die B 10 in diesem Bereich voll gesperrt und ist für den öffentlichen Verkehr nicht mehr befahrbar. Die Grundstücke entlang der B 10 sind während der Bauarbeiten fußläufig zu erreichen. Das angepasste Verkehrskonzept wurde nochmals mit den Rettungsdiensten besprochen und im Rettungskonzept berücksichtigt. In weiten Teilen der B 10 werden die oberen zwölf Zentimeter der Fahrbahndecke erneuert. Im Einmündungsbereich der B 293 in die B10 ist ein Vollausbau vorgesehen, bei dem der komplette vorhandene Straßenaufbau erneuert wird. Hier muss außerdem über eine Dicke von etwa 30 Zentimetern ein Bodenaustausch durchgeführt werden. Im Zuge der Arbeiten werden außerdem die Straßengeometrien im Einmündungsbereich angepasst, abschnittsweise neue Gehwege gesetzt sowie Leitungen verlegt. Die Arbeiten in diesem Bereich sollen zusammen mit den Arbeiten an der B 293 am 22. Oktober 2021 beendet werden.

Umleitungen

Für die beiden Vollsperrungen sind ab dem 20. September 2021 zwei Umleitungen vorgesehen. Die bereits eingerichtete nördliche Umleitung in Richtung Jöhlingen, beziehungsweise Bretten ab dem Knotenpunkt B 10 / B 3 bei Durlach über die B 3 nach Norden (Weingarten, beziehungsweise Bruchsal) bleibt bestehen. Verkehrsteilnehmer mit den Zielen Söllingen, beziehungsweise Pforzheim, werden ab dem Knotenpunkt B 10 / B 3 über die B 3 nach Süden geführt. Die Umleitung führt durch Durlach über die K 9654 (Rittnertstraße) nach Stupferich und weiter nach Kleinsteinbach auf die B 10. Die aktuell noch laufende Maßnahme auf der Rittnertstraße ist nach Aussage des zuständigen Tiefbauamtes der Stadt Karlsruhe zu diesem Zeitpunkt abgeschlossen.

Wie in den vorherigen Bauphasen werden im Vorfeld der B 10-Sperrung LED-Anhänger an relevanten Stellen entlang der Strecke aufgestellt, die zusammen mit Hinweisschildern auf die bevorstehende Vollsperrung und den damit verbundenen Einschränkungen hinweisen.

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Kommentare (3)

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    Lars

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    Seit wann ist dem Bauuntenehmen bekannt, das es JETZT die Materialien für das Herstellen der Gehwege braucht? Das sind alles lokal produzierte Materialien z.b Kronimus in Iffezheim. Da ist kein Chinagranit dabei, der deutlich längere Lieferzeiten hat. Von Lieferschwierigkeiten für die Standard-Betonprodukte Tiefbord, Pflaster etc, ist mir nichts bekannt…

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      bauigel

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      “ Das sind alles lokal produzierte Materialien. […] Von Lieferschwierigkeiten für die Standard-Betonprodukte Tiefbord, Pflaster etc, ist mir nichts bekannt…“
      Kommt auf den Hersteller und die Menge an. Ich habe im Juli im Enzkreis Material aus Hannover verbauen lassen, weil ein regionale Hersteller seine Terminzusage nicht eingehalten hat – und andere nicht kurzfristig für die benötigte Menge lieferfähig waren…

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    Lars

    |

    Unsere NUs haben das in diesem Bereich der Bauprodukte noch nicht gemeldet. Dämmung, Bitumen, Bodenbeschichtung (wg fehlender Eimer) etc ja..:
    Aber generell: Die Baumaßnahme und die benötigten Materialien stehen schon lange fest. ist ja nicht so, das sich hier ein privater bauherr kurzfristig für ein anderes Pflaster entscheidet, weil er es schöner findet. Und der Zeitpunkt des Einbaus steht auch schon lange fest.
    Hier ist das ausführende Unternehmen einfach zu spät auf den Markt.
    Bei so langem Vorlauf kann auch in der derzeitigen verrückten Liefer- und Materialsituation das Material rechtzeitig vor Ort sein. Aber ist ja nur der Bürger, auch dessen Rücken der Verzug ausgetragen wird. Würde hier ein Schadenersatz wegen z.B. verzögertem Produktionsstart im Raum stehen, wären diese Materialien sicherlich rechtzeitig da. Nötfall hlat dann aus dem Norden der Republik, oder wie z.B kürzlich bei uns: Bewehrungsstahl aus den Niederlanden.

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