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Küchen-Lob

Arche erhält Auszeichnung für gutes Essen

Das von einer bewährten Mannschaft selbst gekochte Essen ist ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts des Jöhlinger Kinderhauses „Arche“. Jüngst erst wurde deshalb durch eine Elterninitiative der vom Gemeinderat beschlossene Wechsel zu einem Caterer abgewendet. Fast gleichzeitig flatterte die Nachricht über eine besondere Auszeichnung ins Haus, von der sich die Arche in ihrem Ernährungs-Konzept bestätigt fühlen darf.

Die Landesinitiative „Bewusste Kinderernährung“ (BeKi) übergab der Jöhlinger Kindertagesstätte die „lachende Birne“. Die „Arche“ darf diesen Status drei Jahre beibehalten, muss ihn danach allerdings erneuern.

Brigitte Hege übergibt die Landesauszeichnung für bewuste Ernährung (BeKi) für die Jöhinger Kindertagesstätte „Arche“

Die „lachende Birne“ erhalten Kindergärten und Schulen, die sich in besonderer Weise um die Ernährung der Kinder kümmern. In die „Arche“ war für diese Auszeichnung die BeKi-Koordinatorin des Landratsamtes Brigitte Hege gekommen. Sie betonte die Bedeutung der positiven Erfahrungen bei der Ernährungsbildung, die die Kinder aus dem Kindergarten mitnehme und sie ein Leben lang begleiten. Dafür seien keineswegs nur die Elternhäuser zuständig. Vielmehr hätten zunehmend die Kindertagesstätten eine wichtige Lotsenfunktion bei der Entwicklung guter Essgewohnheiten.

Genau das wurde der Arche in einem einjährigen Zertifizierungsprozess attestiert. Bei der Überreichung der Urkunde wies Brigitte Hege darauf hin, dass Kinder selbstbestimmt wählen und probieren können sollten, ein Gefühl für Hunger und Sättigung entwickeln aber auch auf Obst und Gemüse aus fernen Ländern verzichten sollten. Das werde untermauert durch Aktionen während des Zertifizierungsprozesses wie etwa eine gemeinsage Apfelernte und dem danach folgenden Apfelkuchenbacken.

Die Freude bei der Leitung und der Mannschaft über die Auszeichnung war ebenso groß wie bei Bürgermeister Timur Özcan. „Toll, dass wir das geschafft haben“, meinte „Arche“-Chefin Sylvia Dornauer-Kiszler. Die Küche habe sich zwar schon seit langer Zeit an den BeKi-Richtlinien orientiert. Deren Erfüllung sei nicht mehr so schwer gefallen aber dennoch eine langwierige Aufgabe gewesen, meinte die sich in den Ruhestand verabschiedende Kinderhaus-Leiterin.

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