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Krisenstab gegen Corona

Bürgermeister stellte die Arbeit vor

Corona hat auch die Gemeinde Walzbachtal fest im Griff. Die Gemeindeverwaltung hat mit der Einrichtung eines Krisenstabs darauf reagiert. Er arbeitet seit Beginn der Pandemie im März 2020. Die Arbeit des Krisenstabs stellten der Bürgermeister und die im Rathaus für den Katastrophenschutz zuständige Mitarbeiterin Kerstin Neugart-Kirstein dem Gemeinderat vor.

Die Gemeindeverwaltung habe auf ein Krisenhandbuch zurückgreifen können, das es in Walzbachtal schon seit langem gebe. Ursprünglich entworfen für Notfälle wie Hochwasser oder Stromausfall, sei es zum allerersten Mal in der Geschichte Walzbachtals zum Einsatz gekommen, informierte Timur Özcan. Damit habe man absolutes Neuland betreten. Das Krisenhandbuh habe eine gute Grundlage geliefert für schnelle Reaktion. Es sei hilfreich gewesen bei den immer wieder neu aufgelegten Landesverordnungen, Empfehlungen des Landrats- und Gesundheitsamts, die oft für Verwirrung gesorgt hätten und eine Mammutaufgabe gewesen seien.

Den Aufbau des Krisenstabs stellte Kerstin Neugart-Kirstein vor. Das oberste Ziel sei gewesen, die Gemeindeverwaltung handlungsfähig zu halten. Dazu seien fünf Arbeitsbereiche eingerichtet worden, die auch Grundlage für die Information der Bevölkerung sei. Die Leitung habe immer bei Bürgermeister Timur Özcan gelegen. Alle Maßnahmen seien in eine Dokumentation eingeflossen, die auch Grundlage für die Information der Bevölkerung über die Medien sei. Die Abteilung Sicherheit und Ordnung habe die Gastronomie, Spielplätze und die Einhaltung der Quarantäne kontrolliert. Schließlich habe der technische Dienst die im Zusammenhang der Pandemie auftretenden Probleme wie beispielsweise Beschaffng von Masken, Trennscheiben, Hygienekonzepte angegangen.

Der Bürgermeister appellierte, dass die Walzbachtaler weiter zusammen halten . Im bisherigen Verlauf der Pandemie sei zu spüren gewesen, dass der Slogan „Walzbachtal hält zusammen“ mit Leben erfüllt werde.

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Kommentare (1)

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    David Loebert

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    Als Antwort auf: Krisenstab gegen Corona
    Das kommende Infektionsschutzgesetz! Verabschiedung 18.11.2020? Es ist krass, wie die Merkel-Regierung mit der Corona-Krise umgeht. In den vergangenen Tagen bin ich endlich aus der CDU ausgetreten, nach langjähriger Mitgliedschaft -ein Parteiaustritt- der Segen schafft. Die unverhältnismäßige Einschränkung unserer Grundrechte und die kommende Änderung des Infektionsschutzgesetz sind keineswegs gerechtfertigt! Auf unabsehbare Zeit werden wir in unseren Grundrechten eingeschränkt. Die Vorstellungen und deren Bedingungen von Frau Dr. Angela Merkel und unserem Bundesgesundheitsminister Herrn Jens Spahn & Co. sind unverschämt.
    Wir alle können durch die Berichterstattung der Medien entnehmen, dass mit einer Lockerung offensichtlich doch nicht zu rechnen ist. Ich kann mich daran erinnern, dass hier Ende November 2020 zunächst in Aussicht gestellt wurde. Die aktuelle Haltung der Regierungsmitglieder der CDU/CSU wird eben keine Lockerung in Aussicht stellen. Wer denkt, dass wir im Dezember 2020 „Lockerungen“ zu erwarten haben, ist fehl am Platz. Unsere Bundesregierung hat doch bereits wieder die Pläne in den jeweiligen Schubladen griffbereit. Diese Hinhaltetaktik und diese Merkel-Politik sind ohne Worte. Es wird höchstwahrscheinlich eben keine Lockerungen oder Aufhebungen geben, bis Mitte 2021 werden wir möglicherweise weiterhin eingeschränkt werden. Es ist wirklich der reine Wahnsinn. Frau Dr. Angela Merkel wird vielleicht zurückrudern, wenn -so sinngemäß- ca. 70 % immunisiert worden sind. Bravo!
    Wann können wir wieder in Deutschland normal leben?
    Das neue Infektionsschutzgesetz (erste Lesung vom 06.11.2020) wird aller Voraussicht nach -ohne große Beratungszeit- am 18.11.2020 abgesegnet und wird uns weiter in der Freiheit einschränken. Ein Ermächtigungsgesetz, das uns um die Ohren fliegen wird. Die Bundesregierung kann dann ohne große Debatten im Ernstfall machen, was sie will. Ein Eingriff in die Grundrechte! Wo gehen unsere garantierten Freiheiten hin? Schaffen wir alle garantierten Freiheiten vom 24. Mai 1949 noch in diesem Jahrhundert ab? Diese Corona-Schutzverordnungen gehören sofort auf den Prüfstand und der „Deutsche Bundestag“ sollte darüber diskutieren und abstimmen und dann kann hier eine Regierungserklärung erfolgen und nicht umgekehrt. Es kann nicht sein, dass nach der letzten Regierungserklärung durch Dr. Angela Merkel im Anschluss dann im „Deutschen Bundestag“ darüber diskutiert wird. Es war doch wieder wirklich nichts einfacher, als das unsere (noch) Kanzlerin ihre 16 Landesfürsten einbestellt und es in kleiner Runde ohne Widerstand die Maßnahmen (16/0) erörtert und dann beschließt. Was für ein demokratisches Verständnis.
    So geht es nicht weiter. Berufsbranchen leiden darunter, – das kann es nicht sein. Eltern wissen nicht weiter, Menschen vereinsamen. Diese Grundrechtseingriffe sind eine Einschränkung der Rechte in jedem Einzelnen von uns. Wer dieser Gesetzesänderung am 18.11.2020 zustimmt, hat das Vorgehen dieser Bundesregierung legalisiert und darf sich im Nachgang nicht beschweren.

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