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Kleines Vergnügen

FC Jöhlingen stellte neuen Spielplatz vor

Wenn Papa auf dem Sportplatz Fußball spielt, muss Mama sich nicht immer um den Nachwuchs kümmern. Viele Sportvereine haben für genau diesen Fall Spielplätze auf ihrem Gelände eingerichtet. Auch so der FC Viktoria Jöhlingen. Doch dessen Spielplatz war in die Jahre gekommen, genügte den Anfordernissen eines modernen Spielplatzes schon lange nicht mehr. „Die Kinder hatten dort keinen Spaß mehr“,

sagt Dennis Tot, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins des FC Viktoria Jöhlingen. Im vergangenen Jahr wurde der alte Spielplatz deshalb abgebaut.

Den Verantwortlichen des Vereins war allerdings klar: Es muss eine andere Lösung her. Wenig später begann die Vorstandschaft sich mit der Planung eines neuen Spielplatzes zu beschäftigen. „Wir hatten aber im vergangenen Jahr so viele andere Dinge zu stemmen, dass wir das Projekt auf das Jahr 2020 verschieben mussten“, sagt Markus Brücker, der Vorsitzende des Fördervereins. Eigentlich sollte im März mit der Umsetzung des Plans begonnen werden. Doch auch hier machte Corona einen Strich durch die Rechnung. Erst im August machte sich die Rentner-Truppe des FC daran in Zusammenarbeit mit einer Gartenbaufirma die Planung zu realisieren. Über hundert Arbeitsstunden habe seine Truppe dabei absolviert, berichtet der Ehrenvorsitzende Gerhard Spitz.

Die Vorsitzenden des Fördervereins des FC Viktoria Jöhlingen Denis Tot, Markus Brücker, Sponsor Jörg Heimburg und Ehrenvorsitzender Gerhard Spitz

Ohne die Hilfe des langjährigen Hauptsponsors des FC wäre die Umsetzung nur schwer möglich gewesen. Die Wössinger Opterra stellte 10.000 Euro zur Verfügung auch deshalb, „weil in unserem 70. Jubiläumsjahr das Projekt gut in unser Konzept gepasst hat“, sagt Jörg Heimburg, Umweltleiter des Zementwerks. Das sei eine Fortsetzung der langjährigen guten Kooperation. Gerne unterstütze man solche ehrenamtlichen Aktionen wie sie von den Mitgliedern des FC geleistet werden.

„Das Ergebnis ist wirklich fantastisch“, freute er sich bei der Einweihung des neuen Spielplatzes zusammen mit den Verantwortlichen des Vereins. Das gelte auch für das optische Erscheinungsbild, das geprägt ist von Robinien. Nicht nur der Kletterturm ist aus diesem Naturmaterial hergestellt, sondern etliche weitere Elemente, die die Rutsche, die Slackline und die Tischtennisplatte komplettieren.

Lena, Julia und Lelia freuten sich über die neue Spielmöglichkeit

Nur drei FC-Kindern war in Corona-Zeiten ein Probespielen während der Eröffnung erlaubt worden. „Ein ganz prima Spielplatz“ sei es, bestätigten Lea, Lena und Julia. „Eigentlich hatten wir uns das ganz anders vorgestellt mit vielen Kindern, die feiern dürfen mit Essen und Trinken. Aber alles ist Corona zum Opfer gefallen“, bedauerte Markus Brücker.

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Kommentare (1)

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    Gerhard Spitz

    |

    Nicht nur die Rentnergruppe, auch Väter und die Spieler der Seniorenmannschaften waren bei den Arbeitseinsätzen beteiligt.

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