Klaus blieb nicht zu Haus

Klaus wäre besser zu Hause geblieben. Das erste Sturmtief gleichen Namens, das derzeit über Deutschland hinwegfegt, hat nämlich eine Jöhlinger Spitzenaktion verhindert.

Schäden am Dach von Sankt Martin sollten behoben werden. Der Teleskopkran war schon da, hatte seine Krakenarme ausgefahren, um mit der Dachreparatur zu beginnen. Die Fachleute hatten wohl den Wetterbericht nicht gelesen, denn schon bald war klar, dass bei diesen Windverhältnissen die Arbeiten da oben zu gefährlich sein würden. Der Teleskopkran kapitulierte vor Klaus und zog unverrichteter Dinge wieder von dannen.

Foto: Rainer Zahn

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Kommentare (1)

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    Bernhard

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    Als Antwort auf: Klaus blieb nicht zu Haus
    Naja, ich hatte auch gedacht, dass das wirklich ein schlechter Tag war für die Dacharbeiten am Turm, aber leider nützt hier der Blick in den Wetterbericht überhaupt nichts: solche Einsätze müssen bereits viele Wochen vorher geplant werden – und zu der Zeit war nichts von Sturmböen bekannt. Trotzdem was der Einsatz nicht völlig unnötig. Zwar konnte mit den geplanten Ausbesserungsarbeiten nicht begonnen werden, aber trotz Wind und Regen wurden Arbeiter hochgezogen um die Schäden, die man weder von unten noch von innen sehen kann, in Augenschein zu nehmen. Dabei stellte sich heraus, dass diese deutlich schlimmer sind als erwartet. Der Kran zog also wieder ab, zum Glück nicht völlig ‚unverrichter Dinge‘, wie es im Bericht hieß, denn nun können die weiteren Ausbesserungsarbeiten erst richtig geplant und vorbereitet werden. Wenn denn das Wetter wieder beständiger ist….

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