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Kernstadt will keine Glasfaser

Glasfaserspezialist BBV hat Bilanz seiner Bemühungen um den Ausbau des Netzes in Bretten gezogen. Nach einer Pressemitteilung der BBV habe Bretten in den letzten Wochen „einen famosen Endspurt hingelegt und steht vor einer Glasfaserzukunft“. Bis auf die Kernstadt seien die von der BBV Rhein-Neckar vorgegebenen Ziele für die erforderlichen Versorgungsverträge weitestgehend erreicht. Damit bekommen Sprantal, Ruit, Rinklingen und Gölshausen die Glasfaser. Dies gilt auch für Diedelsheim. Dort könnten jedoch noch einige Straßen wegen zu geringer Nachfrage aus den Planungen fallen.  

Suche nach Möglichkeiten für die Kernstadt

Das Unternehmen und die Stadt Bretten wollen nun in den kommenden Wochen für die Kernstadt verschiedene Möglichkeiten ausloten, wie sich dort doch noch Glasfaserinfrastrukturen für Privat- und Geschäftskunden realisieren lassen. Während in den bereits feststehenden Ausbaugebieten bald die Feinplanungen beginnen, will die BBV die Vermarktung in der Kernstadt forcieren. Diese erste Bilanz der Mitte Juli abgeschlossenen Vorvermarktung für die Glasfaser in Bretten zogen heute Oberbürgermeister Martin Wolff und Wolfgang Ruh, Leiter Vertrieb der BBV Deutschland während eines Pressetermins im Rathaus. „Die Glasfaser kommt nach Bretten. Das hohe Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger, Multiplikatoren und Mitglieder des Gemeinderates gerade auch in den letzten Wochen für unsere Stadt und den Wirtschaftsstandort Bretten haben sich gelohnt. Wir werden nun mit Nachdruck zusammen mit der BBV analysieren, wie sich die leider noch bestehenden Lücken in der Kernstadt schließen lassen. Schließlich geht es um die Zukunftsfähigkeit städtischer Einrichtungen, von Unternehmen, Einzelhandelsbetrieben und vielen Privathaushalten. Unser gemeinsames Ziel ist es, einen Flickenteppich beim Ausbau zu vermeiden und möglichst viele auf dem Weg in die Glasfaserzukunft mitzunehmen“, unterstrich Oberbürgermeister Martin Wolff die Bedeutung für Bretten.

Engagement und Emotionen trafen aufeinander

„Die Vermarktung der Glasfaser in Bretten war auch für uns eine neue Erfahrung. Am Anfang war der Kenntnisstand gering. Dann trafen Engagement und Emotionen aufeinander und setzten sich immer mehr Bürgerinnen und Bürger intensiv mit dem Thema auseinander. Letztlich gab es gerade in den letzten zwei Wochen einschließlich der Kernstadt noch einmal einen enormen Schub bei den Verträgen. Dies belegt die letztlich hohe Akzeptanz für die Glasfaser und stimmt uns optimistisch, in den kommenden Wochen mit der Stadt gemeinsam eine Lösung für die Kernstadt zu finden“, sagte Wolfgang Ruh, Leiter Vertrieb der BBV Deutschland. Der Infoshop der BBV Rhein-Neckar in der Sporgasse dient weiter als erste Anlaufstelle für alle Bürgerinnen und Bürger. Mitarbeiter des Unternehmens stehen hier zu den ortsüblichen Zeiten für alle Fragen rund um die Glasfaser und Vertragsangelegenheiten bereit. Für immer noch unentschlossene Privat- und Geschäftskunden besteht weiterhin die Möglichkeit auf den Glasfaserzug aufzuspringen. Allerdings ändern sich nun, wie bereits angekündigt, die Konditionen schrittweise. Ab sofort bis Ende August erhebt die BBV Anschlusskosten in Höhe von 300 €. Bis Ende September sind 400 € fällig. Ab Anfang Oktober bis zum Ende des Ausbaus in der Straße liegen die Anschlusskosten bei 600 € und danach bei 900 €.

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