Header

Karlsruher Nordring

CDU fordert Bau einer Straßenbahnstrecke

(PM) In einer gemeinsamen Initiative der CDU Verbände Walzbachtal, Weingarten, Stutensee und Eggenstein-Leopoldshafen sollen deren Gemeinden durch einen Streckenneubau verbunden werden, welcher bei Jöhlingen West beginnt und schließlich im Campus-Nord des KIT in die bestehende Strecke einmündet. Diese neue Ringbahn eröffnet der nördlichen Hardt und der Stadt Karlsruhe völlig neue Möglichkeiten einer intelligenten, ökologischen und zeitgemäßen Verkehrsplanung.

In Anbetracht des starken Verkehrsanstiegs, den notwendigen Reduzierungen schädlicher Emissionen und den damit verbundenen Fragen zu deutlich besserem ÖPNV, ist es Aufgabe der Politik, Infrastrukturen zu schaffen, um den Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden und die notwendigen Schritte zur angestrebten Klimaneutralität einzuleiten. Wiederinbetriebnahmen stillgelegter Gleise und Ertüchtigungen vorhandener Strecken erwiesen sich als der richtige Weg. Die Entwicklung eines Triebzugsystems, welches sich in der Stadt und auf den Gleisen der Deutschen Bahn fortbewegen kann, war ein Meilenstein für die Technologieregion Karlsruhe mit weltweitem Vorbildcharakter. Ein Neubau von Strecken wurde daher unterlassen, da die bisherige Infrastruktur als ausreichend betrachtet wurde.

Die Stadt Karlsruhe sowie das nähere Umland wachsen kontinuierlich. Der damit verbundene Personenverkehr ist stark gestiegen. Da sich in der Stadt Karlsruhe nahezu alle Linien des KVV treffen, ist eine Entlastung des Stadtnetzes für den reibungslosen ÖPNV unabdingbar. Durch diese Maßnahme würde das nördliche Netz der KVV eine Diversifizierung der Personenströme erfahren. Die Stadt Karlsruhe würde zusätzlich von unnötigem Verkehr und den dabei entstehenden Emissionen entlastet werden. Darüber hinaus könnte das Umland durch schnellere Verbindungen profitieren und dadurch ebenfalls umweltschädliche Emissionen verringert werden.

Die Initiative der CDU möchte ausdrücklich alle Parteien und alle Bürger zu einem Dialog einladen um dem Klimawandel gemeinsam mit Taten zu begegnen.  Die Trassenführung soll gemeinsam mit allen betroffenen Gemeinden, den Bürgern und den Planungsbehörden, Landratsamt, Kreistag etc. erarbeitet und umgesetzt werden.

Die Grafik ist nur als grobe Übersicht zu verstehen, Blankenloch steht hier stellvertretend für Stutensee.

Autor: Michael Plaumann (1. Vorsitzender CDU Walzbachtal)

Trackback von deiner Website.

Kommentare (6)

  • Avatar

    Gondelsheimer

    |

    Als Antwort auf: Karlsruher Nordring
    Egal ob gute oder schlechte Idee, in Deutschland in den „20ern“ ist so ein Vorhaben so realistisch wie eine deutsche Raumfahrtmission zum Jupiter… Bei der Streckenplanung kämen die ersten Demonstranten schon um die Ecke, wenn nur der Name ihrer Gemeine erwähnt wird, geschweige denn die Bahn zu sehen oder gar hören wäre. S. Ortsumgehung…

    Reply

  • Avatar

    Wössinger

    |

    Als Antwort auf: Karlsruher Nordring
    Gute Idee,
    Prinzipiell auf jeden Fall. Aber bevor Millionen Euro verbraucht werden für ein Projekt dass mehrere Bürgerinitiative zur Folge hat, könnte man erst einmal die bestehende Strecke nach Karlsruhe ausbauen damit der Takt zumindest in den Stoßzeiten verdichtet werden kann. Eine sofortige Maßnahme wäre doch mal eine Busverbindung von Wössingen über Jöhlingen Weingarten Stutensee nach eggenstein.

    Reply

    • Avatar

      Harald Kann

      |

      Als Antwort auf: Wössinger
      Es gibt die Buslinie 212 von Wössingen zu KIT Nord. Allerdingst ist der Betrieb seit Begin der Baustelle in Weingarten ersatzlos eingestellt worden.
      Es gibt auch die Buslinie 195 von Blackenloch über KIT Nord nach Leopoldshafen. Das alles mit einer Schienenverbindung abzudecken wäre wirklich sinnvoll. Vom KIT Nord nach Leopoldhafen ist ja sogar alles vorhanden. Wahrscheinlich sind die Fahrgastzahlen, in den beiden Buslinien zu gering, sodass dieses Vorhaben sofort abgelehnt wird.
      Leider ist es dumm solche Fahrgastbefragungen nur in den öffentlichen Verkehrsmitteln zu machen. Da erreicht man nämlich keine neuen Fahrgäste, weil dies ja noch gar nicht mit dem ÖPNV unterwegs sind.

      Reply

      • Avatar

        Wössinger

        |

        Die Buslinie ist mir bekannt. Ich meine der Bus soll analog der gedachten Bahnlinie fahren auch öfters als der KiT Bus. Ich sehe hier halt den Vorteil dass es schnell umsetzbar ist im Vergleich zur Bahn. Bin prinzipiell auch eher pro Schiene aber der Meinung dass man zuerst die bestehende Strecke nach Karlsruhe zweigleisig ausbauen sollte. dann erwarte ich Widerstand von Anwohnern, Grundstückseigentümer und Umweltschutz gegen das Vorhaben.

        Reply

  • Avatar

    Norbert Bensching

    |

    Es ist erfreulich unsere Idee aus dem Jahr 1980 mal wieder hervorzukramen. Ich habe es mit dem damals zuständigen Herrn Ludwig von den Verkehrsbetrieben besprochen. Die Argumente waren eindeutig gegen diese Straßenbahnvariante. Bin gespannt zu welchem Ergebnis der Herr Plaumann mit seinen CDU-Kollegen beim weiteren Einsatz für ihre Idee landen.

    Reply

  • Avatar

    Waidelich Arnd

    |

    Lieber Günni, lieber Radler, ich habe schon mehrfach darauf hingewiesen, dass ein Kommentator nur unter einem Nickname kommentieren darf. Du (die IP sagt mir, dass es ein Absender ist) kommentierst darüber hinaus auch noch in einer inakzeptablen Wortwahl. No way!

    Reply

Kommentieren

Home Footer Links