Karlsruhe öffnet

Inzidenzwert an fünf Tagen in Folge unter 100 / Corona-Lockerungen in der Stadt Karlsruhe ab Samstag     

(PM) Die Stadt Karlsruhe verzeichnet am Freitag (26. März) eine Sieben-Tage-Inzidenz von 86,8 und unterschreitet damit am fünften Tag in Folge den Inzidenzwert von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Damit wird die sogenannte „Notbremse“, die seit Dienstag in Kraft war, aufgrund der rückläufigen Inzidenzwerte wieder zurückgenommen.

Diesen Sachverhalt hat das Gesundheitsamt im Landratsamt Karlsruhe, wie in der Coronaverordnung des Landes vorgesehen, festgestellt und per Allgemeinverfügung bekanntgeben, zuvor hatte das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg am Freitagnachmittag die Inzidenzwerte der Stadt- und Landkreise für den Tag veröffentlicht.

Am Samstag (27. März) gelten damit für die Stadt Karlsruhe wieder die Regelungen für Kommunen mit einem Inzidenz-Wert unter 100. Damit werden einige Verschärfungen wieder aufgehoben, beispielsweise dürfen sich wieder zwei Haushalte mit maximal fünf Personen treffen und der Einzelhandel darf wieder „Click and Meet“ anbieten. Darüber hinaus können Museen, Galerien sowie zoologische und botanische Gärten sowie Außen- und Innensportanlagen wieder öffnen.

Sämtliche Lockerungen gelten ausschließlich für den Stadtkreis Karlsruhe. Eine Rücknahme der „Notbremse“ auch im Landkreis Karlsruhe lässt die Coronaverordnung des Landes in Anbetracht der Inzidenzwerte im Kreisgebiet nicht zu, diese liegen seit Tagen konstant über der 100er-Grenze, momentan (26. März) bei 112,6.

Die umfänglichen Regelungen werden im Laufe des Freitagabends online gestellt und können dann auf den Corona-Seiten der Landratsamts-Homepage www.landkreis-karlsruhe.de unter „Aktuelle Corona-Verordnung“ nachgelesen und die Allgemeinverfügung unter „Amtliche Bekanntmachungen“ abgerufen werden.

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Kommentare (1)

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    Inge Bleck

    |

    Als Antwort auf: Karlsruhe öffnet
    Corona, ich glaube kein Thema beschäftigt unsere Gesellschaft seit Monaten mehr und spaltet unsere Gesllschaft je länger diese Pandemie anhält und wir sie nicht in Griff bekommen. Für die einen geht es um die pure Existenz und für die anderen ums Überleben. Bisher war für mich Corona „weit weg“. Meine Familie ist gesund, wir halten uns an die Regeln, eigentlich sollte nichts passieren. Corona ist weit weg. Heute bin ich durch Zufall auf einen sehr ergreifenden Bericht gestossen, der mich sehr sehr berührt hat. Corona ist nicht weit weg. Corna ist ganz nah, in meinem Dorf in dem ich seit 8 Jahren lebe. Ein junger Familienvater, bei dem noch vor Wochen die Welt in Ordnung war, ist an Corona gestorben. Der nachstehende Bericht kann nicht besser beschreiben, was dieser Corona Virus zerstören kann und wieso wir uns gegenseitig schützen sollen. Für mich war Corona bisher weit weg, heute nicht mehr. Ich habe das Grab auf dem Jöhlinger Friedhof besucht und war sehr traurig.

    So leitet eine Kommentatorin einen Beitrag ein, in dem sie einen kompletten Beitrag aus einem anderen Internetportal auf NadR posten will. Das Urheberrecht lässt so etwas nicht zu.

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