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Kalte Gefahr

Nachtfröste bedrohen erneut Obsternte (jetzt mit kleiner Galerie)

Der Frühling legte sich in den letzten Tagen mit Macht über das Land. Frisches Grün sproß überall. Das machte sich nicht zuletzt auch bei den Obstbäumen bemerkbar. Die ersten Blüten zeigen sich sacht bei den Frühblühern. Zuerst bei den umhegten Exemplaren der Spezialisten aus der Obstbaubranche.

Die Aprikosen haben bei Obstbau Wenz in Söllingen schon fast abgeblüht. Die Pfirsiche hingegen stehen dort auf einem Hektar in ihrer ganzen rosaroten Schönheit in Vollblüte. Ein wunderbares Bild. Bald werden die Zwetschgen diese Frühlingssymphonie mit ihren ersten Blütenansätze ergänzen.

Die ganze Pracht auf seinem insgesamt 12 Hektar messenden Gelände beobachtet Friedhelm Wenz mit ein wenig Sorge. Vor vier Jahren – daran erinnert er sich noch genau – hat ein Spätfrost seinen gesamten Apfel- und Beerenbestand dahingerafft. Die Wetterfrösche haben für das kommende Wochenende wieder einmal Nachtfröste angesagt. „Ich hoffe, dass es nicht so kalt wird“, baangt Friedhelm Wenz diesem Wochenende entgegen. Bei Temperaturen von weniger als 4 bis 5 Grad Minus wäre es im wahrsten Sinn des Wortes Essig mit seiner erwarteten Pfirsich-Ernte von zwanzig Tonnen. Für die Äpfel wäre das nicht so dramatisch, denn die seien in ihrer Entwicklung noch nicht so weit, dass die geschädigt werden könnten.

Martin Unterweger vom Wössinger Hofladen hat für seine Plantage in der Jöhlinger Fraueneiche die gleichen Befürchtungen. Er habe zwar keine Pfirsiche und Aprikosen. Für die sei Frost am kritischsten. Bei frühblühenden Zwetschgen sei es auch kritisch. Letzten Endes komme es darauf an wie kalt es wird. Ein bis zwei Grad Minus halten die Blüten aus, meint er. Aber bei -4 Grad hingegen wie einige Wetterprognosen lauten wäre es problematisch oder die Blüten würden das höchstwahrscheinlich nicht überstehen. Es gebe zwar Vorsichtsmaßnahmen wie etwa das Aufstellen von 200 bis 300 Wachs- oder Paraffinkerzen pro Hektar. Sie würden das Gröbste verhindern. Solche Vorsichtsmaßnahmen habe er allerdings nicht getroffen.

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Kommentare (5)

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    Gabriel

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    Als Antwort auf: Kalte Gefahr
    Gibts noch eine schöne Bildergalerie dazu?

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      Waidelich Arnd

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      Gute Idee und danke für den Hinweis, der mir mal bestätigt, dass meine Fotos wahrgenommen werden. Ich werde mal gucken, dass ich den Artikel ergänzen kann. Groß ist die Auswahl allerdings nicht.

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    Karin

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    Hallo Arnd,

    natürlich werden deine guten Fotos mit Freude wahrgenommen! Wie wäre es denn wieder mit einer Bildergalerie?

    Herzlich Karin

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    Klaus Wagner

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    Zum Kommentar von Karin vom 26. März 2020
    Ich kann den Wunsch nach vielen, vielen Bildern, nach Bildergalerien nur unterstützen. Lieber Arnd, du hast so viele tolle Bilder die, gerade in Corona-Zeiten, ein Lichtblick sein können. Lass sie uns betrachten. „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ dieses Sprichwort (auch eine Metapher) kann man in diesem Falle unbedenklich zitieren.
    Liebe Grüße aus Landsberg am Lech,
    Klaus

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    Gabriel

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    Vielleicht wäre auch ein Instagram Channel was für die schönen Bilder…

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