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Kaffeefahrt als Lösung

Pressekonfernz bei der Susanne Amann auf den Shuttle-Service hinwies

Pressekonfernz bei der Susanne Amann auf den Shuttle-Service hinwies

Jetzt ist die Katze aus dem Sack. REWE will den Befürchtungen um einen Versorgungsnotstand in Wössingen mit einem umfangreichen Angebot begegnen. Teil dessen ist nicht nur der Shuttle, der zwischen Wössingen und Weingarten (Mit angedachten weiteren Zustiegsmöglichkeiten in Jöhlingen) verkehren soll. Überdies hat der Lebensmittelkonzern mit dem heutigen Tag ein online-Angebot (rewe.de Navigationspunkt „online bestellen“) freigeschaltet, bei dem die gesamte REWE-Produktpalette bestellt werden kann. Die Bestellungen werden noch am gleichen Tag an die Haustür geliefert. Die Kühlkette für frische Lebensmittel ist sichergestellt. An der haustür können die Wössinger die Ware prüfen und gegebenenfalls verweigern. Einen Pferdefuß hat das Ganze – es gibt einen Mindestbestellwert von 40 Euro. So einen schnellen Kleineinkauf wie bei Edeka wird es nicht geben.
Nachbarschaftshilfevertreterin Helene Heimberger-Schäfer und Dieter Bühler überzeugten sich von der Lieferqualität.

Nachbarschaftshilfevertreterin Helene Heimberger-Schäfer und Seniorenbeirat Dieter Bühler überzeugten sich von der Lieferqualität.

Details zum Shuttle-Service präsentierten während einer Pressekonferenz heute Morgen die angetretenen REWE-Vertreter Arno Knapp, Dieter Appenzeller und Pressesprecherin Susanne Amann. Zurzeit werde an einem umfangreichen Fahrangebot gebastelt, informierte Dieter Appenzeller. Busse werden von montags bis samstags jeweils zwei Mal täglich kostenfrei zum REWE-Markt nach Weingarten fahren. In Wössingen wird es mehrere Zustiegsmöglichkeiten geben. Ein defizitäres Geschäft, räumte Appenzeller ein, das sich REWE allerdings gerne etwas mit dem Blick auf die Zukunft kosten lasse. Der Shuttle wird mit einem „Zuckerle“ versüßt. Der Transport nach Weingarten wird Kaffeefahrtcharakter erhalten, denn die Fahrgäste erwartet am Ziel in Weingarten ein kostenloser Kaffee, versprach Arno Knapp. Damit erhalte das Ganze neben dem Einkauf den Charakter eines sozialen Ereignisses, ergänzte Karl-Heinz Burgey. WössingenDer Bürgermeister zeigte sich zufrieden, dass mit REWE ein so gutes Angebot ausgehandelt werden konnte. Selbst Seniorenbeirat Dieter Bühler gestand das zu, „obwohl diese Lösung nicht unser Wunsch war“. Einzelhandel im Edeka während der Übergangszeit habe der Seniorenbeirat als Ideallösung betrachtet. Über das vorgelegte Angebot sei er aber froh. Der Seniorenbeirat werde sich an der Ausgestaltung beteiligen.   Uwe Reinhard vom Bauträger Krause hoffte auf einen Baubeginn noch im Oktober, zu einem frühest möglichen Zeitpunkt nachdem der Bebauungsplan Rechtskraft erhalten habe, den Gemeinderat im Moment in der letzten Feinabstimmung berät. Er rechne mit der Fertigstellung des Gebäudes im Mai 2017, mit der Eröffnung des neuen REWE noch vor den Sommerferien 2017.   Zu Gesprächen darüber, ob REWE das Edeka-Gebäude in der Übergangszeit nutzen könne, sei es nicht gekommen. Edeka habe jedes Gespräch vor Ende Juni abgelehnt, sagte ein sichtlich frustrierte Karl-Heinz Burgey. Sehr viele bisher unbekannte Details aus den Verhandlungen werde er während der Bürgerversammlung am 20. Juli präsentieren. Wert legte er (ohne in die Details zu gehen) noch einmal darauf, dass REWE ein überzeugenderes Gesamtkonzept vorgeschlagen habe, so dass Edeka selbst mit dem Vorteil des Übergangsangebots nicht punkten konnte.

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