Bei der Hitze hilft nur noch untertauchen

Jugend trifft sich online

Sozialarbeiterin berichtet vor dem Walzbachtaler Gemeinderat

Den jährlichen Tätigkeitsbericht der Jugendsozialarbeiterin Julia Leuser hat der Walzbachtaler Gemeinderat wohlwollend zur Kenntnis genommen. Ihr Aufgabengebiet hat sich im abgelaufenen Jahr auf die Schulsozialarbeit erweitert, nachdem Bernhard Lehr in den Ruhestand verabschiedet wurde.

In Wössingen habe sie die Schulsozialarbeit mit einigen Einzelfällen aufgenommen, berichtete Julia Leuser. Die sozialen Medien spielten schon bei den Grundschülern eine wichtige Rolle. Whatsapp-Gruppen seien bei Viertklässlern keineswegs ungewöhnlich. Das beweise ihr, welch hohen Stellenwert die Medienkompetenzförderung für sie spielen müsse. Mit einem sogenannten Mediennutzungsvertrag für die Familie sei sei auf diesem Feld unterwegs. Sie habe den Eindruck , dass ein Bedarf für Schulsozialarbeit schon in den Grundschulen notwendig sei und nicht erst in den weiterführenden Schulen.

Ein Sozialkompetenztraining laufe in Zusammenarbeite mit den Lehrkräften sehr gut. Seit zehn Wochen betreue sie in der Jöhlinger Walzbachschule ein Streitschlichterprojekt, das sie von ihrem Vorgänger übernommen habe wie auch den Lerntreff.  In der Planung sei ein Projekt für Gewaltprävention.

Im Bereich der offenen Jugendarbeit, habe es pandemiebedingt nicht so viele Aktionen geben können. Stattdessen habe sie sehr viele onlinetreffs organisiert. Online habe man sogar die Pizza mit dem Bürgermeister zusammen essen oder eine Faschingsparty feiern können. Die Umwelt-AG habe ein Hochbeet mit Zuchinis, Tomaten, Kürbis gebaut. Außergewöhnlich erfolgreich sei die Ferienspaßaktion gewesen. Wohl wegen ausfallender Urlaubsreisen habe man 2021 mit 350 Anmeldungen so viel wie noch nie gehabt. Insgesamt 32 Vereine, Gruppen und Einzelpersonen hätten 65 Veranstaltungen angeboten.

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