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„Janus geht“-Diskussion

Kontroverse Kommentare zu den zwei Gesichtern des Ex–Bürgermeisters (Update 2.9. 11:10 Uhr)

Liebe NadR-Leser

Mein zugegeben provokativer Aufmacher „Herr Janus geht“ ist auf großes Interesse gestoßen. Am Freitag um 11 Uhr ging er online . Bis heute 11 Uhr wurde er genau 2589 Mal aufgerufen, gelesen und wird in der Kommentarspalte kontrovers diskutiert. Leider ist das Verfolgen der Diskussion dort sehr mühsam, weil die enge Spaltenbreite schon bei kurzen und erst recht bei  längeren Kommentaren langes Scrollen erfordert. Ich will das Lesen ein bisschen erleichtern und auch der Bedeutung der Diskussion dadurch ein anderes Gewicht verleihen, dass ich die Kommentare in der Hauptspalte in der Reihenfolge des Eingangs veröffentliche. Die Autoren finden sich am Ende des jeweiligen Kommentars. Zur Unterscheidung habe ich jeden Kommentar farblich markiert:


Natürlich. Jedem recht und niemand weh ist ein Ding, dass niemals geht. Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille. Mit Sicherheit hat Herr Burgey nicht alles falsch gemacht. Jedoch hat er ordentlich Geld rausgepulvert. Das, was ihm hier als gelungen angerechnet wird (die eine Seite der Medaille), kostete eine Unmenge an Geld (die andere Seite der Medaille). Welche Seite schlussendlich überwiegen wird, bleibt abzuwarten. Die laufenden Kosten aus dem ganzen nicht zu vernachlässigen.

Ich bin jetzt auch kein riesen Fan von Herrn Waidelich, aber ich finde es gut, dass er uns hier informiert. Objektivität sei dahingestellt. Es ist aber nichts aus der Luft gegriffen. Und er hat für seine Aussagen einen Beweis.

Bahnhofsträßler


Hi Dorfmuggel,
Zum Kommentar gebe ich ein „JAIN“:
Ja … es ist nicht fair den Artikel so zu schreiben – u.U verliert der Verfasser damit selbst an Ansehen.
Nein… eine sachliche Aufzählung hätte sicher nicht diese Aufmerksamkeit erregt und damit nicht die „Schattenseiten“ des alten Bürgermeisters so öffentlich aufgezeigt.
Damit bleibt es bei mir bei einem Unentschieden – vielleicht kann es aber dem neuen BM als Hinweis dienen.

Roses-Karle


Liebe Walzbachtaler,
ich finde es ist keine Majestätsbeleidigung, dass es am Ende einer Ära auch kritische Kommentare gibt. Es sollte da auch erlaubt sein kritisch Bilanz zu ziehen. Die am Freitag anwesenden 350 geladenen, handverlesenen Gäste waren wohl eher für das Andere zuständig und jeder weiss, dass bei einer Verabschiedung – auch bei der Laudatio – die heile Welt bemüht wird. Aber wie sagte KHB in seinem BNN Interview: Man kann es nicht allen recht machen! Das ist auch gut so, nur der Umgang mit den dann – übrigens zu Recht – Unzufriedenen – war nicht immer souverän. Damit muss man in einer Demokratie aber auch umgehen können. Ich will da jetzt nicht im Detail argumentieren. Allein der Umstand dass der Eigner dieser Domain nicht eingeladen wurde dokumentiert die nicht sehr ausgeprägte Souveränität mit Kritik umgehen zu können des nun zum Altbürgermeister gehuldigten KHB! Freue mich auf hoffe ich eine neue Kultur in Walzbachtal!

WeWa


An alle Leser von NADR: eine Form von redaktioneller Berichterstattung erlaubt sehr wohl eine persönliche Meinung abzugeben: Der Kommentar. Wie es auch allen Lesern vorbehalten ist hier einen persönlichen Kommentar abzugeben. Evtl kann Herr Waidelich zukünftige Artikel dieser Form mit „Ein Kommentar“ kennzeichnen. Den Kommentar von Herrn Waidelich, der die Dünnhäutigkeit von Herrn B. beschreibt kann jeder, der mal eine Gemeinderats Sitzung besucht hat, nachvollziehen. Ins Besondere seine Reaktion auf das Thema 1.000 EUR Kindergartenbeitrag, die Rechtfertigung zu Baugenehmigungen, Tempolimits, die Ausweisung von 30er Zonen nach Lärmgutachten etc sind Beleg genug. Und wem es nicht passt, der wohnt falsch, soll umziehen oder einfach die Klappe halten. Herr Waidelich belegt sogar durch die Briefe, die er  veröffentlicht, seine Meinung. Der Tonfall der Briefe ist meiner Meinung nach eines Bürgermeisters unwürdig. In der freien Wirtschaft könnte man sich so einen Brief an den Kunden ( hier Steuerzahler) nie erlauben.

Zuhörer


Ich halte eine Bürgermeisterverabschiedung mit 350 geladenen Gästen für deutlich überdimensioniert und wahrscheinlich auch recht kostspielig.

Hallenkicker

Karl-Heinz und Arnd. Arnd und Karl-Heinz. Oh, ich liebe sie. Phantastische Kerle. Wirklich beide. Wundervoll! Einer wird gehen. Oh, immenser Verlust. Was ist mit Arnd? Arnd bleibt wie er ist. Großartig. Und alle Anderen? Bleiben auch wie sie sind. Exzellent! Wirklich, exzellent!

Raimund Würtz


Ich denke, dass Pressearbeit immer objektiv und neutral erfolgen MUSS. Es wäre schön, wenn das hier auf NADR so bleiben/werden könnte! Wir haben schon genügend Beeinflussung sämtlicher Medien. Persönliche Dinge dürfen in offiziellen Beiträgen seitens der Redaktion keinen Platz finden.
Selbstverständlich ändert diese Meinung nichts an der, größtenteils, berechtigten Kritik an Hr. Burgey!

ARE

Nach meiner Meinung ist das ein echt charakterloser Beitrag! Sicher wird man immer die schlechten Sachen in Erinnerung behalten. Und kann auf dem auch noch schön nachtreten. Aber gerade wer in der Presse arbeitet sollte auch soviel Charakter haben, dass positive zu erwähnen. Und wenn man persönliche Probleme mit einer Person hat, dann sollte man meiner Meinung nach das Gespräch direkt mit der betreffenden Person suchen, anstatt es in der Öffentlichkeit auszutragen und versuchen seine Meinung auf andere übertragen zu wollen. Das ist eine echt Charakterschwäche und hat nix mit Pressearbeit zu tun!! Einfach mal in den Spiegeln schauen, ob man denn wirklich besser ist wie derjenige, über den man schreibt!

Jöhlingerin



Es geht nicht um die Kritik an dem alten BM, sondern lediglich um den Zeitpunkt. Ich finde die Arbeit von Arnd sehr wichtig und den Spiegel sollte man immer vorhalten!!!

Dorfmuggel

Schade eigentlich, denn Herr Burgey mag zwar in seiner Amtszeit auch manche falsche Entscheidung getroffen haben, das liegt einfach in der Natur der Sache, dafür jedoch auch eine ganze Menge richtiger. Und diese jetzt einfach auszublenden und sogar nachzutreten (so wie in diesem Bericht) ist einfach nur unfair. Genau das, was man Herrn Burgey immer wieder nachsagt.

Sorry, lieber Arndt, aber musste dieser Bericht in DIESER Form tatsächlich sein? Hat Karl-Heinz Burgey echt nichts anderes verdient? Okay, dass ICH meinerseits niemals irgendwelche Probleme mit Herrn Burgey hatte liegt sicherlich auch daran, dass ich nur wenig mit ihm zu tun hatte. WENN allerdings, dann hatte er sich immer korrekt, aufgeschlossen und hilfsbereit gezeigt, niemals anders, schon gar nicht unfair, und genau so kannte ich ihn auch schon aus der Zeit vor seinem Amtsantritt.

Dass ein Bürgermeister unmöglich allen Belangen gerecht werden kann, das wird jedem vernünftigen Menschen einleuchten. Leider ist es aber so, dass – zumindest ein Großteil der sich zu Wort meldenden – Bürgerinnen und Bürger immer nur DAS sehen, was in ihren Augen schlecht ist oder – anders, vielleicht besser ausgedrückt – was ihnen „nicht gepasst hat“. Das andere wird einfach als selbstverständlich hingenommen.

Komisch.

Lieber Arnd, es ist natürlich schon Sache der Presse, auf Missstände hinzuweisen. Aber auch hier muss man eben versuchen, fair zu bleiben um nicht den Eindruck: „Na warte, jetzt bekommst du’s noch mal so richtig!“, also praktisch der „verbalen Rache“ zu erwecken, (so wie er in mir – leider – erweckt wurde). Wenn man also nicht nur hier und jetzt nicht fair ist und dazu auch in den vergangenen Jahren zumindest immer wieder den Eindruck erweckte, es nicht wirklich zu sein, dann muss man eben auch damit rechnen, zur unliebsamen Person gemacht zu werden.

Sei also so fair und schau zunhächst mal SELBER in den Spiegel, vielleicht findest du dann die eine oder andere Sache, die das Verhalten von Herrn Burgey dir gegenüber vielleicht nicht ganz rechtfertigen, zumindest aber irgendwo verständlich machen würde.

Ich finde dein NADR eigentlich recht gut und informativ, auch wenn ich immer wieder nicht wirklich objektive Sichtweisen und nicht selten auch inhaltliche Fehler entdecken muss. Trotzdem! Ich fände es schade, wenn ich mich irgendwann mal entschließen würde, die Seite nicht mehr zu besuchen – weil sie nicht mehr objektiv genug ist.

Bernhard


Ich finde es völlig in Ordnung, dass hier den sicherlich unbestrittenen Verdiensten unseres Altbürgermeisters. auch einmal der Spiegel vorgehalten wird. Da ist meiner Meinung nach das Bild des Janus sehr treffend gewählt. Aus eigener Erfahrung muss ich die Kritik sowie das (wenn auch wenige) Lob in dem Artikel leider bestätigen. Tust du etwas vermeintlich Gutes und bleibst freundlich ist alles in bester Ordnung. Übt man auch noch so leise Kritik, so ist leider eine überdurchschnittliche Dünnhäufigkeit zu erkennen. Ein wenig Selbstkritik hätte ich mir da schon das ein- oder andere Mal gewünscht. Aber da sollte man von Politikern – auch auf kommunaler Ebene – wohl nicht zu viel erwarten. Am besten auch nicht vom kommenden Amtsinhaber. Vorschusslorbeeren waren immer schon eher eine Last…

WDB


Ich bin auf der einen Seite fast schockiert, was sich Herr Burgey nicht nur gegenüber Herrn Waidelich geleistet hat. Aber was soll man auch von einem Bürgermeister erwarten der z.B.wenn man Ihn auf unzumutbare Verkehrssituationen aufmerksam macht (Verkehrslärm,Raser,Gefahr für Kinder) mit einem Brief antwortet in dem steht:Wenn es Ihnen in unserer Gemeinde nicht gefällt dann sollten Sie weg ziehen. Und seine Reaktion auf die Diskussion Aldi oder nicht Aldi, ist eine Frechheit. Danke Herr Waidelich für Ihren Mut.

Elke Klein


Dieser Artikel ist wirklich unfair. Ob man Herr Burgey mag oder nicht, aber an seinem letzten Tag hat er sich Respekt verdient. Keiner macht alles richtig, er hat Beachtliches geleistet u sicherlich sein Bestes im Amt gegeben.

FG. Heim


Als Antwort auf Dorfmuggel.

Das öffentliche Nachtreten beginnt meines Erachtens damit – ganz subtil- dass Herr Burgey Arnd zum Festakt nicht eingeladen hat. Und wieder passiert das, was so oft zu beobachten ist ( Stichwort Wikileaks), dass der, der das Problem beim Namen nennt der Bösewicht ist und nicht der, der das Problem verursacht. Selbverständlich hinkt der Vergleich mit Wikileaks stark, da es sich weder um Staatsvergehen von Herrn Burgey handelt, noch dass Arnd irgendwelche Gesetze gebrochen hätte, um der Berichterstattung willen. 🙂

Verständlich ist der Ärger von Arnd aber doch, da er persönlich brüskiert wird (regelkonform wäre, auch Ihn zum Empfang einzuladen). Natürlich steht es Herrn Burgey frei, wen er an seinem Abschiedsfest um sich schart. Klar, dass er da Leute um sich haben will, mit denen er gut kann. Aber in Zeiten, in denen die einen Staatsmänner ihr Parlament in die Zwangspause schicken, um die Gegner auszubremsen und andere nur Fragen von zuvor „gebrieften“ Reportenern in ihren Pressekonferenzen zulassen, um eine“ positive Berichterstsattung“ zu sichern , empfinde ich das „Nichteinladen“ von Arnd ähnlich undemokratisch wie die genannten Beispiele.

Freidenkerin


Vielleicht hat Hr. Burgey nicht alles korrekt gemacht, aber die Veröffentlichung dieses Berichts ist auch nicht korrekt und unfair. Öffentliches „Nachtreten“ muss wirklich nicht sein.

Dorfmuggel

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Kommentare (4)

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    Raimund Würtz

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    Karl-Heinz und Arnd. Arnd und Karl-Heinz. Oh, ich liebe sie. Phantastische Kerle. Wirklich beide. Wundervoll! Einer wird gehen. Oh, immenser Verlust. Was ist mit Arnd? Arnd bleibt wie er ist. Großartig. Und alle Anderen? Bleiben auch wie sie sind. Exzellent! Wirklich, exzellent!

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    ARE

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    Ich denke, dass Pressearbeit immer objektiv und neutral erfolgen MUSS. Es wäre schön, wenn das hier auf NADR so bleiben/werden könnte! Wir haben schon genügend Beeinflussung sämtlicher Medien. Persönliche Dinge dürfen in offiziellen Beiträgen seitens der Redaktion keinen Platz finden.
    Selbstverständlich ändert diese Meinung nichts an der, größtenteils, berechtigten Kritik an Hr. Burgey!

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    Zuhörer

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    An alle Leser von NADR: eine Form von redaktioneller Berichterstattung erlaubt sehr wohl eine persönliche Meinung abzugeben: Der Kommentar. Wie es auch allen Lesern vorbehalten ist hier einen persönlichen Kommentar abzugeben. Evtl kann Herr Waidelich zukünftige Artikel dieser Form mit „Ein Kommentar“ kennzeichnen. Den Kommentar von Herrn Waidelich, der die Dünnhäutigkeit von Herrn B. beschreibt kann jeder, der mal eine Gemeinderats Sitzung besucht hat, nachvollziehen. Ins Besondere seine Reaktion auf das Thema 1.000 EUR Kindergartenbeitrag, die Rechtfertigungzu Baugenehmigungen, Tempolimits, die Ausweisung von 30er Zonen nach Lärmgutachten etc sind Beleg genug. Und wem es nicht passt, der wohnt falsch, soll umziehen oder einfach die Klappe halten. Herr Waidelich belegt sogar durch die Briefe, die er veröffentlicht, seine Meinung. Der Tonfall der Briefe ist meiner Meinung nach eines Bürgermeisters unwürdig. In der freien Wirtschaft könnte man sich so einen Brief an den Kunden ( hier Steuerzahler) nie erlauben.

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    Bahnhofsträßler

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    Natürlich. Jedem recht und niemand weh ist ein Ding, dass niemals geht.

    Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille. Mit Sicherheit hat Herr Burgey nicht alles falsch gemacht. Jedoch hat er ordentlich Geld rausgepulvert. Das, was ihm hier als gelungen angerechnet wird (die eine Seite der Medaille), kostete eine Unmenge an Geld (die andere Seite der Medaille). Welche Seite schlussendlich überwiegen wird, bleibt abzuwarten. Die laufenden Kosten aus dem ganzen nicht zu vernachlässigen.

    Ich bin jetzt auch kein rießen Fan von Herrn Waidelich, aber ich finde es gut, dass er uns hier informiert. Objektivität sei dahingestellt. Es ist aber nichts aus der Luft gegriffen. Und er hat für seine Aussagen einen Beweis.

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