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Insektenhotel bauen

Opterra vermittelt Umweltschutz hautnah

(PM) Stolz trugen die 17 Kinder im Alter von acht bis vierzehn Jahren ihre selbst gebauten Insektenhotels nach Hause. Der idyllisch gelegene Naturlehrpfad bot den idealen Rahmen für eine der Ferienspaß-Aktionen im Walzbachtal.

it Ausblick auf den zum Zementwerk gehörenden stillgelegten Steinbruch Böhnlich konnten die Kinder hautnah ihr Verständnis für die Natur weiterentwickeln.

Die beiden Organisatoren Jörg Heimburg und Gerlinde Hauswirth von der Opterra Wössingen GmbH holten sich kompetente Unterstützung: Elisabeth Schüler ist gelernte Landschaftsgärtnerin und Heilpraktikerin. Nahe der Schafweide durften die jungen Baumeister unter ihrer Anleitung mit vorbereiteten Baumaterialien wie Stroh und Bambushalmen ihr eigenes Hotel bauen. Ein solches Hotel ist geschützter Nistplatz und Winterdomizil für viele heimische Insektenarten. Die Kinder lernten, dass nicht alle Materialien geeignet sind. Die Weingärtnerin erklärte, dass Zapfen beispielsweise für Wildbienen völlig unbrauchbar sind. Neben handwerklichem Geschick, das die eifrigen Mädchen und Jungen beim Bohren, Leimen und Schrauben bewiesen, gehörte Kreativität dazu, wenn es ums Bestücken der Hotelzimmer ging.

Ganz nebenbei erfuhren die Schüler, warum Insekten so wichtig für die Natur und deren Gleichgewicht sind. Beispielsweise sind sie für das Bestäuben von Pflanzen und somit für ihre Vermehrung verantwortlich. Als Nahrung für andere sind sie unersetzbar. Und für den Menschen sind sie ganz direkt nützlich, Marienkäfer sind zum Beispiel Blattlausfresser und somit ein natürlicher Schädlingsbekämpfer. Die teilweise vom Aussterben bedrohten Wildbienen suchen sich ihre Bruthöhlen in der Natur und finden immer weniger Rückzugsorte. Sie sind für den Erhalt der Artenvielfalt unserer Pflanzen entscheidend, weil oft nur sie bestimmte Pflanzen bestäuben können. Gesamtökologisch sind Wildbienen also enorm wichtig. Mitten in der Natur, nutzten die Veranstalter die Gelegenheit, mit den Kindern die dort heimischen Insekten zu bestimmen.

Jörg Heimburg, Leiter Umwelt und Öffentlichkeitsarbeit bei Opterra: „Es ist eine Freude zuzusehen, wie schnell die Kinder verstehen, welchen wichtigen Beitrag sie mit ihrer Bastelarbeit zum Umweltschutz leisten. Ich denke auch deswegen waren sie alle stolz auf ihr Insektenhotel“ dden0

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