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I-Pads für die Schüler

Walzbachtal nimmt an einem Programm des Landkreises Karlsruhe Teil, mit dem die Schulen im Rahmen des bundesweiten Digitalpakts mit Endgeräten ausgestattet werden sollen. Die Mittel von voraussichtlich 34000 Euro erhält das Landratsamt. Das Kreismedienzentrum wird dafür voraussichtlich I-Pads anschaffen und den Schulen zur Verfügung stellen.

Die sozialen Unterschiede bei den Schülern seien in Corona-Zeiten besonders zutage getreten, meinte Hauptamtsleiterin Esther Breuninger. gerade die ärmeren Familien verfügten über keine Endgeräte. Deshalb sei man über das Angebot des Landratsamtes sehr froh.

Jutta Belstler sah in dem Thema eine besondere Dynamik. Das Top-Thema müsse gepusht werden. Das Programm würde eine enorme Entlastung für alle Schulen bringen und sei ganz wichtig im Rahmen der digitale Gleichberechtigung. Sie regte an, sich zu Beginn des neuen Schuljahres von den Rektoren der beiden Grundschulen das digitale Arbeiten an ihren Schulen vorstellen zu lassen.

Dass erfolgreiches Homeschooling nicht nur von den Endgeräten abhänge, darauf machte Tino Villano aufmerksam. Aus eigener Erfahrung als Vater wisse er, dass der Erfolg genau so von der digitalen Kompetenz der Schule und der Lehrer abhänge. Das müsse von den Lehrern eingefordert werden.

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Kommentare (6)

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    Nachbar

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    Als Antwort auf: I-Pads für die Schüler
    Und warum I-Pads, wer darf denn sowas in dieser Größenordnung für einen einzigen Anbieter ausschreiben? Wie werden die Geräte gepflegt? Wie werden Apps gepusht? Für die Managementlösungen braucht man noch ein Applegerät. Und wenn man die Geräte irgendwann in der Schule am Beamer nutzen will, braucht man Apple-TV. Extra kaufen.
    Ne Tastatur, damit es benutzbar wird: Extra kaufen. Welche Apps soll man denn darauf nutzen können, ohne die anderen 80% einer Klasse abzuhängen?
    Nicht mal dem Safri-Browser kann man abgewöhnen die Schüler-Nutzerdaten an Apple zu senden und das ist legal? Pfinztal kauft auch nicht die Applelösung, die ein paar Applejünger im Landradsamt schnell gepusht haben. Die Mittel bekommt man auch anders und mit bedeutent mehr Nutzen für die Schüler*innen. Aber immer erstmal ungeprüft Sachen machen, die sich toll anhören. Achja: Der Gemeinderad hat ja auch Applegeräte um seine PDFs zu lesen. Dann ist ja gut!

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    Thomas

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    Tja, warum Apple…
    Gaanz einfach, weil keiner der Amtspersonen weiß, dass der größte Anteil der IT-Nutzer Windows nutzt., Weil irgend ein Amtsinhaber seinen Kumpel mit Apple-Store helfen will, Weil die meisten Amtsinhaber überhaupt nicht wissen was sie tun, Weil später die angelernten Apple-Nutzer später Probleme haben, weil sie nur Apple kennen.
    Und weil das Land, Gemeinde gerne Geld zum Fenster raus wirft.
    Bevor ich es vergesse: Die wenigsten wissen, wofür Apple eigentlich am besten geeignet ist. Sicherlich nicht in Schulen. Microsofts Windows-Betriebssystem erzielte im Mai 2020 einen Marktanteil an den weltweiten Page Views von rund 77 Prozent. Apples macOS kam im selben Monat auf einen Wert von 18,4 Prozent, die Linux-Betriebssysteme belegten mit 1,8 Prozent den dritten Platz.

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    Kurt

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    Als Antwort auf: I-Pads für die Schüler
    Hochqualifizierte Beiträge bisher… Im Gegensatz zu Android mit seinen hunderten Varianten, ist das Apple-Ökosystem klar definiert und einfach zu pflegen. Aus diesen Gründen entscheidet man sich für iPads. Nicht weil irgendein Kumpel im Apple-Store arbeitet… „Die wenigsten wissen, wofür Apple eigentlich am besten geeignet ist.“ Das gilt auch für meine Vorredner ganz offensichtlich.

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    Nachbar

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    Hallo Kurt,
    ein I-Pad als Einzel-Nutzer-Gerät, personalisiert mit den Apps, die ich haben möchte, halte ich für durchaus brauchbar. Wenn ich als Erwachsener das für mich persönlich nutze. Also Multi-User-Gerät in der Schule wird es da wesentlich schwieriger. Keine Schule/Behörde darf Kindern so ein Gerät in die Hand drücken und sagen, dass Sie sich das selber einrichten sollen. Da müsste sich das Kind bei Apple anmelden und das untersagt der Datenschutz. Und zwar zu sehr sehr klar.
    Die Managementlösung, die Apple für diesen Fall vorsieht benötigt aber wieder ein weiteres Apple-Gerät. OK, kann man sich drauf einlassen. Aber das wird auch für die Betreuung richtig Geld kosten und dann kann man damit immer noch nicht richtig schreiben. –> Also Tastatur kaufen.
    Weil mit dem Sofort-Programm aber nur die Schüler*innen ausgestattet werden sollen, die gar kein anderes Gerät zur Verfügung haben (5%-15% einer Klasse), ist es auch nicht möglich, eine der gepriesenen Apps auf diesen Geräten in der Klasse zu nutzen.
    Also, warum nimmt man nicht gebrauchte Business-Geräte für 300 Euro die man mit der vorhandenen Serverlösung in der Schule pflegen kann? Die Kosten für die I-Pads werden um ein Vielfaches höher sein, als die Anschaffungskosten. Deshalb setzt Pfinztal auf eine Lösung mit Linux-Cliet. An der Realschule und dem Gymnasium in Stutensee sollen Windows-Clients laufen. Grund: Kosten-Nutzen-Verhältnis!
    Aus einem Apple-Ökosystem kommt man auch nicht wieder raus. Wie kauft man dann in 2-5 Jahren Produkte, um einen Klassensatz zu generieren, wenn man gar nicht explizit für einen einzigen Hersteller ausschreiben darf? Antwort: Man schreibt trotz Verbot für einen einzigen Hersteller „Apple“ aus.

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    Thomas

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    @Kurt

    es gibt extra für Schulen auch Windows-Pad. Sind preisgünstiger und ebenso pflegeleicht. Desweiteren sind diese so gebaut, dass sie auch einen Sturz vom Tisch etc. ohne Probleme überleben, was ich beim IPad bezweifle.

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      Waidelich Arnd

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      Jetzt wollen wir es aber mal gut sein lassen mit der Apple-Windows-Schlacht in der NadR-Kommentarspalte, oder? Ich denke nicht, dass weiterer Erkenntnisgewinn in dieser Detaildiskussion noch möglich ist.

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