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Hütte „brutal wichtig“

Das Wössinger Jugendzentrum ist schon seit geraumer Zeit geschlossen. Eine Wiedereröffnung ist nicht in Sicht. Ersatz soll durch ein Minispielfeld in Wössingen geschaffen werden. Der Entwurf wurde vom Gemeinderat schon gebilligt. Bei der Finanzierung, die Bürgermeister Karl-Heinz Burgey vorlegte, musste CDU-Fraktionsvorsitzender Michael Paul erst mal richtig schlucken, wie er selbst seine erste Reaktion auf die Vorlage der Verwaltung im Gemeinderat beschrieb. Ursache seiner Schluckbeschwerden: Das Minispielfeld soll 139.000 Euro kosten. Davon bleiben nach Abzug einer großen Spende rund 70.000 Euro. Paul beschrieb aber andererseits sofort die Notwendigkeit der Maßnahme. Während man für Senioren, Schulen, Hor-te, Kindergärten jährlich immense Summen im Haushalt einstelle, „geben wir für diese Altersklasse verhältnismäßig wenig Geld aus. Deshalb dürfen wir nicht auf halbem Weg stehen bleiben“, meinte er. Die besonders kostenintensi-ve, aber von den Jugendlichen besonders gewünschte Hütte zu streichen, damit nähme man dem Plan ein Kernstück weg, was auch Uwe Volk (SPD) betonte, der die Hütte als „brutal wichtig“ bezeichnete. Silke Meyer war es ebenso klar, „dass wir das nicht für einen Appel und ein Ei bekommen“. Sie hoffte, dass das Spielfeld noch dieses Jahr noch eröff-net wird. Andrea Zipf kündigte die Zu-stimmung der Grünen an „auch wenn unse-re Erwartung nicht ganz erfüllt wird“. In Jöhlingen sollte nachgezogen werden. Die Gemeinde habe die Zusagen zum Grunderwerb vom Vorsitzenden des FV 04 Wössingen, informierte Karl-Heinz Burgey., Die Ausschreibung sei schon vor-bereitet. Submission sei 7. Juli, ergänzte Bauamtsleiter Björn Heimann.

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