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Hubschrauber gegen Kühe

Fünf ausgebüxte Rinder sorgten für Verkehrskollaps auf der B293 / Lösung nur durch Erschießen
(PM pol) Am Mittwochmorgen, kurz vor halb zehn Uhr, teilten Autofahrer der Polizei mit, dass auf der B 293 zwischen Bretten-Bauerbach und Flehingen mehrere Kühe unterwegs seien und der Verkehr zum Erliegen käme. Mehrere Streifenfahrzeuge und ein Polizeihubschrauber wurden für die Suche nach den Kühen eingesetzt. Gegen 10.15 Uhr wurden sie bei der Humstermühle bei Kürnbach festgestellt.

Es gelang nicht, die Tiere einzufangen. Bei jedem Versuch, sich den Tieren auch nur zu nähern, rannten sie unkontrolliert davon. Sie überquerten dabei mehrfach Straßen, unter anderem die B 293, waren auch im Bereich des Germanenwegs und Frankenrings in Flehingen unterwegs und kamen der Bahnlinie gefährlich nahe. Die Tiere waren schon am Sonntag von einem Bauernhof im Landkreis Ludwigsburg entlaufen.

Da es keine andere Möglichkeit gab, die Gefährdung der Fahrzeugführer, der Fußgänger und des Bahnverkehrs zu beseitigen, entschloss man sich in Absprache mit der Tierhalterin, die Tiere zu erschießen. Der von einem Jäger durchgeführte Abschuss des Leittiers führte leider nicht dazu, dass die restlichen Tiere stehen blieben. Auch die Bemühungen eines hinzugezogenen Tierarztes, ein Tier mittels Betäubung zu retten, waren vergeblich, so dass letztlich alle Tiere getötet werden mussten.

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