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Gut für Inobhutnahme

Lotterie sorgt für Mobilität im Hohberghaus
„Die fast unglaubliche Summe von 19.400 Euros“, so formulierte es Leiter Christoph Röckinger, hat das Brettener Hohberghaus von der baden-württembergischen Glücksspirale als Spende erhalten. Damit wurde ein Kleinbus für die Gruppe angeschafft, die Kinder aus familiär sehr schwierigen Situationen in Obhut nimmt. Unter den acht Kindern befinden sich unbegleitet geflüchtete Mädchen und junge Frauen aus Bürgerkriegsländern. Sie erhielten in der Inobhutnahme-Gruppe einen Schutzraum, in dem sie sich von teilweise sehr schlimmen Erfahrungen erholen können, betonte Röckinger. Er zeigte sich gegenüber der Vertreterin der Glücksspirale sehr dankbar, dass die Kinder durch den Kleinbus Mobilität erhalten für Ausflüge oder Vereinsaktivitäten. Das sei ein wesentliches Element für die gesellschaftliche Integration und Teilhabe.

Im Beisein von OB Martin Wolff überreichte Lotto-Regionaldirektorin Carmen Theilmann den symbolischen Scheck. Mit Remus Pepene war auch der Bereichsleiter der stationären Jugendhilfe sowie Mitarbeiter und Betreute der Einrichtung anwesend und freuten sich über die Unterstützung durch die GlücksSpirale. Die Glücksspirale sei eine Soziallotterie. „Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, dass sie mit dem Kauf eines GlücksSpirale-Loses zugleich Gutes tun“, informierte Theilmann. Man fördere zugleich Projekte im Sport, der Kunst und Kultur, der Denkmalpflege, dem Sozialbereich oder auch im Umwelt- und Naturschutz. Der Hauptanteil des Spendenaufkommens der Glüksspirale in Höhe von 14,9 Millionen Euro stamme aus dem Wettmittelfonds, den das Land aus den Reinerlösen der staatlichen Lotterien bildet. Sie freue sich sehr, dass das Geld einem solch guten Konzept zugeführt werde, sagte Theilmann ehe sich für die Kinder die Türen zu dem Kleinbus öffneten.

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