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Historisches Ereignis

Ernst 'Reichert
Ernst Reichert steht die Freude über den guten Besuch ins Gesicht geschrieben.
Premiere feierte der Wössinger Obst- und Gartenbauverein bei seinem diesjährigen Sommerfest gleich in doppelter Weise. Nach ebenso langen wie intensiven Vorarbeiten fand das Fest erstmals nicht als Hühnerbergfest, sondern als Fest auf dem neuen Vereinsgelände im „Dieterslöchle“ rund um das neue Vereinsheim statt. Damit nicht genug war erstmals die Wössinger evangelische Kirchengemeinde zu Gast. Die mit dem Motorrad vorgefahrene Pfarrerin Martina Tomaides konnte am Sonntagmorgen unter einem strahlend blauen Himmel bei dem Feldgottesdienst 120 Besucher und damit weit mehr als bei einem normalen Gottesdienst in der Weinbrennerkirche begrüßen.
Vorsitzender Ernst Reichert begrüßt jeden einzelnen Besucher per Handschlag

Jeder einzelne Besucher wurde per Handschlag begrüßt.

Das galt indes nicht nur hier, sondern für den gesamten Verlauf des Festes. Kaiserwetter und Neugier auf das Neue mischte sich mit einer verkehrstechnisch weit besseren Erreichbarkeit des neuen Vereinsgeländes. Wiewohl nur wenige Meter weiter entfernt als der „Hühnerberg“ strömten die Besuchermassen dieses Mal in noch weit größerem Ausmaß als. So erlebte der Verein einen noch nie erlebten Ansturm, der die 320 Plätze an den Biertischen insbesondere am Sonntagnachmittag an die Grenze der Belastbarkeit brachte. Für den Vorsitzenden Ernst Reichert bewahrheitete sich damit gleich in mehrfacher Hinsicht die Einschätzung, der Wössinger Obst- und Gartenbauverein erlebe „ein historisches Wochenende“. Dies umso mehr als erstmalig auch ein Faßanstich durchgeführt wurde, den Beate Müller in Stellvertretung des urlaubenden Bürgermeisters Karl-Heinz Burgey vornahm. Wössingen Ein zentraler Bestandteil des Festes war auch dieses Mal der Sommerschnittkurs. Er bestimmt traditionell den Sonntagmorgen. Er wurde auch in diesem Jahr geleitet von Andreas Siegele. Der Vorsitzende des Grötzinger Obst und Gartenbauvereins erwies sich erneut als profunder Kenner, der nicht nur Antworten auf alle Fragen parat hatte, sondern die auch immer wieder in humorvoller Weise präsentierte. Beispiel: „Letztes Jahr hatten wir zu wenig Wasser. Dieses Jahr hat irgendjemand gemeint“ – und da ging sein Blick ganz weit nach oben – „er müsste das dieses Jahr nachholen“. Etliche der Bäume würden unter den starken 2016er Regenfällen leiden. Nicht so stark allerdings, dass er mit seiner Fachkunde nicht noch ein Rat für solche Problemfälle gewusst hätte.
Andreas Siegele leitete den Schnittkurs

Andreas Siegele leitete den Schnittkurs

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