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Herr Janus geht

Die zwei Gesichter des Bürgermeisters / Ein etwas anderer Rückblick auf 16 Jahre Karl-Heinz Burgey

Heute ist der letzte Arbeitstag von Karl-Heinz Burgey. Heute Abend wird er in einem von der Gemeindeverwaltung organisierten Festakt in der Böhnlichhalle verabschiedet. Geladen sind 350 Gäste. Die erste stellvertretende Bürgermeisterin Jutta Belstler wird die Laudatio für den scheidenden Bürgermeister halten. Der Landrat wird sich ihr anschließen und sicher auch einer der Bürgermeisterkollegen aus dem Landkreis.

Jutta Belstler wird dem Bürgermeister den Ehrenteller der Gemeinde überreichen. Sie ist Bürgern vorbehalten, die hervorragende Verdienste um die Gemeinde haben.

Ich werde darüber nicht berichten können. Ich bin nicht eingeladen und wundere mich darüber nicht. Ich habe Karl-Heinz Burgey in diesen 16 Jahren wo es not tat den Spiegel vorgehalten. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass er auch nur ein einziges Mal Kritik angenommen hätte. Deshalb bin ich als Gast nicht willkommen, obwohl andere Presseorgane eingeladen wurden und damit gegen die für eine Gemeindeveranstaltung geltende Pflicht zur Gleichbehandlung verstoßen wird. Ich werde also die aller Voraussicht nach überschwenglichen Bemerkungen nicht hören, mit denen die 16-jährige Ägide Burgey gewürdigt werden wird.

Ich möchte deshalb meine Aufmerksamkeit auf einen anderen Aspekt richten und dazu das Bild des Janus benutzen. In der römischen Mythologie ist er der Gott mit den zwei Gesichtern, ins menschliche übertragen eine Persönlichkeit mit zwei Seiten. Damit ist Karl-Heinz Burgey gut beschrieben. Bei öffentlichen Auftritten wie Bürgerversammlungen, Gemeinderatssitzungen war er ein strahlender, verbindlicher, immer zu einem Scherz aufgelegter Bürgermeister. Immer wieder betonte er, wie sehr ihm an der positiven Außendarstellung der Gemeinde gelegen sei, wie viel an einer guten Zusammenarbeit mit der Presse und der Mitarbeit der Bevölkerung.

Wenn jedoch der Vorhang der Öffentlichkeit sich schloss, zeigte Karl-Heinz Burgey oft ein zweites Gesicht. Die Beteuerungen erwiesen sich als Lippenbekenntnis. Insbesondere im Zusammenhang mit der Bürgermeisterwahl wurde genau der Vorwurf immer lauter, dass Bürgerbeteiligung und Zuhören nicht die am meisten gehuldigte Tugend des Bürgermeisters war. Das brach sich in mitunter skurrilen Anordnungen Bahn. Ein besonders drastisches Beispiel: Ein Bürger, der 100.000 Euro für den Ausbau des Jöhlinger Bürgertreffs gespendet hatte, wurde wegen einer Lappalie mit einem Hausverbot entlohnt.

Das ging mir ähnlich, als ich ironisch über einen kleinen Fehler eines Mitglieds der Freiwilligen Feuerwehr beim Ausbau des Wössinger Feuerwehrgerätehauses berichtete. Schriftlich wurde ich daraufhin folgendermaßen verwarnt: „Ohne ausdrückliche Genehmigung des Bürgermeisters ist es Ihnen nicht gestattet, Gemeinde-Gebäude zu betreten. Es ist auch nicht gestattet in Gemeinde-Gebäuden Bild- und Tonaufnahmen zu machen. … Anfragen sind vorab an die Gemeindeverwaltung zu richten. Der Zutritt zum Gebäude ist erst nach ausdrücklicher Zustimmung zulässig. Bei Nichtbeachtung behalten wir uns entsprechende Konsequenzen vor“. Den Brief habe ich hier angehängt, damit man sich ein Bild vom ganzen Wortlaut machen kann.

Ganz übel stieß Karl-Heinz Burgey auf, dass ich es gewagt habe, die im letzten Jahr kurz aufeinander folgenden Personalwechsel im Rathaus zu thematisieren. Die „Strafe“ folgte auf dem Fuß. Fortan fiel die bis dahin übliche Begrüßung zu Beginn der Gemeinderatssitzungen weg. In einem Beschwerdebrief an die Badischen Neuesten Nachrichten arbeitete er sich an beamtenrechtlichen Formalien ab, dass es keine Kündigungen (seine Lesart: es waren Versetzungen und Auflösungsverträge) gegeben habe, dass es keine Pressesprecherin gegeben habe (wohl aber immer eine Person, die Presseanfragen beantwortete), dass “Personalien aus einer nicht-öffentlichen GR-Sitzung in der Presse breit getreten“ werden und noch vieles mehr.

Das Stakkato der Empfindlichkeiten erhöhte sich, je näher das Ende der Amtszeit kam. Anfang Mai, der Bürgermeisterwahlkampf hatte gerade recht Fahrt aufgenommen, kam ihm die PREFAG-Führung ins Visier. Die hatte gewagt, in Zusammenarbeit mit anderen Walzbachtaler Arbeitsgebern zu einer Podiumsdiskussion mit den bis dahin bekannten Kandidaten einzuladen. Karl-Heinz Burgey fand es unerhört, „dass sich Ihr Unternehmen in bemerkenswerter Weise in den anstehenden Bürgermeisterwahlkampf einbringt“ , drohte unverhohlen, die Gemeinde werde ihr Verhältnis zu PREFAG „neu bewerten“ und ließ einen angesichts dieses scharfen Angriffs sichtlich konsternierten Jürgen Umhang zurück. Siehe dazu auch das folgende Dokument.

Wenig später die überraschende Reaktion auf meine Anfrage zur Discounter-Problematik neben REWE. Anstatt die Fragen zu beantworten, wurden für deren Beantwortung geradezu unglaubliche Bedingungen gestellt wie etwa die, dass diejenigen eine Legitimation vorweisen sollten, die Fragen hatten.

Das alles begann schon vor der Bürgermeisterwahl im Jahr 2011. Ein von ihm selbst autorisiertes Interview interpretierte Karl-Heinz Burgey plötzlich als Stimmungsmache gegen ihn. Überhaupt Fragen. Fragen wurden von ihm fast schon als Majestätsbeleidigung angesehen. Etwa als er Nicolas Schwenke , der zu fragen wagte, ob die Kindergartenentgelte jetzt bald die 1000 Euro-Grenze erreicht hätten, mit einem mehr als unwirschen „Lassen Sie endlich den Quatsch mit den 1000 Euro“  abkanzelte. Der Quatsch erwies sich beim Studium der Gebührentabelle allerdings als berechtigt. Solch öffentliches Abwatschen kam aber eher selten vor. Macht schließlich einen schlechten Eindruck. Ansonsten lautete die Devise eher: Die Fragen freundlich zur Kenntnis nehmen, Bearbeitung versprechen. Doch dem Versprechen folgte oft nichts.

Dabei hätte der scheidende Bürgermeister solches Verhalten doch gar nicht nötig gehabt. Seine Erfolgsbilanz ist strahlender als die seiner beiden Vorgänger. Der akribische Arbeiter Burgey hat viel auf den Weg gebracht und viel vollendet. In seiner ganzseitigen Abschiedsanzeige im Mitteilungsblatt vom Donnerstag gibt er einen Überblick darüber. Auch wenn er sich dabei mit einigen fremden Federn (nämlich die seiner Vorgänger) schmückt, bleibt eine stattliche Bilanz.

Zwei Dinge sind dabei für mich am hervorstechendsten. Zum einen die Anstrengungen im Bereich der Kinderbetreuung. Die Herkulesaufgabe wurde mit dem Bau weiterer Kindergärten, dem Ausbau der Krippen- und Hortbetreuung so gut bewältigt wie in kaum einer anderen Kreisgemeinde. Das neue Rathaus schließlich darf er ohne Wenn und Aber für sich als Meisterstück verbuchen, das der derzeitigen Einschätzung nach für Jahrzehnte komfortable Heimat der Gemeindeverwaltung sein wird.

Doch jedem Ende wohnt auch ein Anfang inne. Hermann Hesse hat das in einem seiner bekanntesten Gedichte von der anderen Seite her betrachtet:

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Dieser Anfang ist in dieser Zeit des Wechsels unweigerlich mit dem Namen Timur Özcan verbunden. Auf ihm ruhen viele Hoffnungen, insbesondere was die gerade in der jüngsten Zeit immer mehr vermisste Bürgernähe anbelangt. Möge diese Hoffnung nicht trügen, dass mit dem neuen, jungen Bürgermeister mehr Offenheit und Aufeinanderhören im Wössinger Rathaus Einzug hält.

PS: Das Titelfoto ist keine Photoshop-Montage, sondern entstand genau so bei der Einweihung des neuen Rathauses.

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Kommentare (11)

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    Dorfmuggel

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    Vielleicht hat Hr. Burgey nicht alles korrekt gemacht, aber die Veröffentlichung dieses Berichts ist auch nicht korrekt und unfair. Öffentliches „Nachtreten“ muss wirklich nicht sein.

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      Freidenkerin

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      Als Antwort auf: Herr Janus geht Als Antwort auf: Dorfmuggel
      Das öffentliche Nachtreten beginnt meines Erachtens damit – ganz subtil- dass Herr Burgey Arnd zum Festakt nicht eingeladen hat
      Und wieder passiert das, was so oft zu beobachten ist ( Stichwort Wikileaks), dass der, der das Problem beim Namen nennt der Bösewicht ist und nicht der, der das Problem verursacht. Selbverständlich hinkt der Vergleich mit Wikileaks stark, da es sich weder um Staatsvergehen von Herrn Burgey handelt, noch dass Arnd irgendwelche Gesetze gebrochen hätte, um der Berichterstattung willen. 🙂
      Verständlich ist der Ärger von Arnd aber doch, da er persönlich brüskiert wird ( regelkonform wäre, auch Ihn zum Empfang einzuladen). Natürlich steht es Herrn Burgey frei, wen er an seinem Abschiedsfest um sich schart. Klar, dass er da Leute um sich haben will, mit denen er gut kann. Aber in Zeiten, in denen die einen Staatsmänner ihr Parlament in die Zwangspause schicken, um die Gegner auszubremsen und andere nur Fragen von zuvor „gebrieften“ Reportenern in ihren Pressekonferenzen zulassen, um eine“ positive Berichterstsattung“ zu sichern , empfinde ich das „Nichteinladen“ von Arnd ähnlich undemokratisch wie die genannten Beispiele.

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        Dorfmuggel

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        Es geht nicht um die Kritik an dem alten BM, sondern lediglich um den Zeitpunkt. Ich finde die Arbeit von Arnd sehr wichtig und den Spiegel sollte man immer vorhalten!!!

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      Roses-Karle

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      Hi Dorfmuggel,

      Zum Kommentar gebe ich ein „JAIN“:

      Ja … es ist nicht fair den Artikel so zu schreiben – u.U verliert der Verfasser damit selbst an Ansehen.

      Nein… eine sachliche Aufzählung hätte sicher nicht diese Aufmerksamkeit erregt und damit nicht die „Schattenseiten“ des alten Bürgermeisters so öffentlich aufgezeigt.

      Damit bleibt es bei mir bei einem Unentschieden – vielleicht kann es aber dem neuen BM als Hinweis dienen.
      R.

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    G. Heim

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    Als Antwort auf: Herr Janus geht
    Dieser Artikel ist wirklich unfair. Ob man Herr Burgey mag oder nicht, aber an seinem letzten Tag hat er sich Respekt verdient. Keiner macht alles richtig, er hat Beachtliches geleistet u sicherlich sein Bestes im Amt gegeben.

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    Elke Klein

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    Als Antwort auf: Herr Janus geht
    Ich bin auf der einen Seite fast schockiert, was sich Herr Burgey nicht nur gegenüber Herrn Waidelich geleistet hat. Aber was soll man auch von einem Bürgermeister erwarten der z.B.wenn man Ihn auf unzumutbare Verkehrssituationen aufmerksam macht (Verkehrslärm,Raser,Gefahr für Kinder) mit einem Brief antwortet in dem steht:Wenn es Ihnen in unserer Gemeinde nicht gefällt dann sollten Sie weg ziehen. Und seine Reaktion auf die Diskussion Aldi oder nicht Aldi, ist eine Frechheit. Danke Herr Waidelich für Ihren Mut.

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    WDB

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    Als Antwort auf: Herr Janus geht
    Ich finde es völlig in Ordnung, dass hier den sicherlich unbestrittenen Verdiensten unseres Altbürgermeisters. auch einmal der Spiegel vorgehalten wird. Da ist meiner Meinung nach das Bild des Janus sehr treffend gewählt. Aus eigener Erfahrung muss ich die Kritik sowie das (wenn auch wenige) Lob in dem Artikel leider bestätigen. Tust du etwas vermeintlich Gutes und bleibst freundlich ist alles in bester Ordnung. Übt man auch noch so leise Kritik, so ist leider eine überdurchschnittliche Dünnhäufigkeit zu erkennen. Ein wenig Selbstkritik hätte ich mir da schon das ein- oder andere Mal gewünscht. Aber da sollte man von Politikern – auch auf kommunaler Ebene – wohl nicht zu viel erwarten. Am besten auch nicht vom kommenden Amtsinhaber. Vorschusslorbeeren waren immer schon eher eine Last…

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    Bernhard

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    Sorry, lieber Arndt, aber musste dieser Bericht in DIESER Form tatsächlich sein? Hat Karljheinz Burgey echt nichts anderes verdient?
    Okay, dass ICH meinerseits niemals irgendwelche Probleme mit Herrn Burgey hatte liegt sicherlich auch daran, dass ich nur wenig mit ihm zu zun hatte. WENN allerdings, dann hatte er sich immer korrekt, aufgeschlossen und hilfsbereit gezeigt, niemals anders, schon gar nicht unfair, und genau so kannte ich ihn auch schon aus der Zeit vor seinem Amtsantritt.
    Dass ein Bürgermeister unmöglich allen Belangen gerecht werden kann, das wird jedem vernünftigen Menschen einleuchten.
    Leider ist es aber so, dass – zumindest ein Großteil der sich zu Wort meldenden – Bürgerinnen und Bürger immer nur DAS sehen, was in ihren Augen schlecht ist oder – anders, vielleicht besser ausgedrückt – was ihnen „nicht gepasst hat“. Das andere wird einfach als selbstverständlich hingenommen.
    Schade eigentlich, denn Herr Burgey mag zwar in seiner Amtszeit auch manche falsche Entscheidung getroffen haben, das liegt einfach in der Natur der Sache, dafür jedoch auch eine ganze Menge richtiger. Und diese jetzt einfach auszublenden und sogar nachzutreten (so wie in diesem Bericht) ist einfach nur unfair. Genau das, was man Herrn Burgey immer wieder nachsagt.
    Komisch.
    Lieber Arndt, es ist natürlich schon Sache der Presse, auf Missstände hinzuweisen. Aber auch hier muss man eben versuchen, fair zu bleiben um nicht den Eindruck: „Na warte, jetzt bekommst du’s noch mal so richtig!“, also praktisch der „verbalen Rache“ zu erwecken, (so wie er in mir – leider – erweckt wurde).
    Wenn man also nicht nur hier und jetzt nicht fair ist und dazu auch in den vergangenen Jahren zumindest immer wieder den Eindruck erweckte, es nicht wirklich zu sein, dann muss man eben auch damit rechnen, zur unliebsamen Person gemacht zu werden.
    Sei also so fair und schau zunhächst mal SELBER in den Spiegel, vielleicht findest du dann die eine oder andere Sache, die das Verhalten von Herrn Burgey dir gegenüber vielleicht nicht ganz rechtfertigen, zumindest aber irgendwo verständlich machen würde.

    Ich finde dein NADR eigentlich recht gut und informativ, auch wenn ich immer wieder nicht wirklich objektive Sichtweisen und nicht selten auch inhaltliche Fehler entdecken muss. Trotzdem! Ich fände es schade, wenn ich mich irgendwann mal entschließen würde, die Seite nicht mehr zu besuchen – weil sie nicht mehr objektiv genug ist.

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    Jöhlingerin

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    Nach meiner Meinung ist das ein echt charakterloser Beitrag! Sicher wird man immer die schlechten Sachen in Erinnerung behalten. Und kann auf dem auch noch schön nachtreten. Aber gerade wer in der Presse arbeitet sollte auch soviel Charakter haben, dass positive zu erwähnen. Und wenn man persönliche Probleme mit einer Person hat, dann sollte man meiner Meinung nach das Gespräch direkt mit der betreffenden Person suchen, anstatt es in der Öffentlichkeit auszutragen und versuchen seine Meinung auf andere übertragen zu wollen. Das ist eine echt Charakterschwäche und hat nix mit Pressearbeit zu tun!! Einfach mal in den Spiegeln schauen, ob man denn wirklich besser ist wie derjenige, über den man schreibt!

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    Hallenkicker

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    Ich halte eine Bürgermeisterverabschiedung mit 350 geladenen Gästen für deutlich überdimensioniert und wahrscheinlich auch recht kostspielig

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    WeWa

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    Liebe Walzbachtaler,
    ich finde es ist keine Majestätsbeleidigung dass es am Ende einer Ära auch kritische Kommentare gibt. Es sollte da auch erlaubt sein kritisch Bilanz zu ziehen. Die am Freitag anwesenden 350 geladenen, handverlesenen Gäste waren wohl eher für das Andere zuständig und jeder weiss dass bei einer Verabschiedung – auch bei der Laudatio – die heile Welt bemüht wird. Aber wie sagte KHB in seinem BNN Interview: Man kann es nicht allen recht machen! Das ist auch gut so, nur der Umgang mit den dann – übrigens zu Recht – Unzufriedenen – war nicht immer souverän. Damit muss man in einer Demokratie aber auch umgehen können. Ich will da jetzt nicht im Detail argumentieren. Allein der Umstand dass der Eigner dieser Domain nicht eingeladen wurde dokumentiert die nicht sehr ausgeprägte Souveränität mit Kritik umgehen zu können des nun zum Altbürgermeister gehuldigten KHB! Freue mich auf hoffe ich eine neue Kultur in Walzbachtal!

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