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Häuser für Neibsheim

Erster Spatenstich für Neubaugebiet „Näherer Kirchberg“

Neibsheim kann wieder wachsen. Mit dem Spatenstich für das Neubaugebiet „Näherer Kirchberg“ gaben Martin Wolff und „Noch-Ortsvorsteher“ Rolf Widmann als den ihn der OB bezeichnete, den Start frei für die Erschließungsarbeiten des rund 2,40 Hektar großen Gebiets. In attraktiver Ortsrandlage sollen 28 Bauplätze entstehen.

Acht davon bleiben bei den ursprünglichen Besitzern. Für die anderen zwanzig lägen bis gestern schon 25 Bewerbungen vor, freute sich Martin Wolff über das herausragende Interesse an dem Neubaugebiet.

Vor einer ganzen Reihe von Verwaltungsmitarbeitern, Mitarbeitern von Baufirmen, Ortschafts- und Gemeinderäten interpretierte der Oberbürgermeister das als ein Zeichen, wie beliebt und attraktiv Neibsheim als Wohnort ganz in der Nähe der Kernstadt sei. Die Erschließungsarbeiten sollen bis zum Sommer 2020 abgeschlossen sein und erste private Bauherren mit ihren Baumaßnahmen beginnen können. Erschließungsträger ist die Weber Consulting Beratungs GmbH. Die Straßen- und Kanalbauarbeiten werden von der Firma Harsch ausgeführt.

Diese Zahlen stehen am Ende eines langen und schwierigen Prozesses, wie Wolff einräumte – „einer schweren Geburt“. Ganz zufrieden war Rolf Wittmann damit nicht, wie der scheidende Ortsvorsteher freimütig  bekannte. Schließlich sei es vom Ausstellungsbeschluss im Jahr 2008 bis zum Satzungsbeschluss im vorigen Jahr „ein unendlich langer Prozess“ gewesen. Widmann war alles andere als glücklich über den noch von Paul Metzger prognostizierten, zwanzigjährigen Zyklus, in dem in Neibsheim neue Baugebietge ausgewiesen werden. Der langwierige Prozess habe „manchen berechtigten Frust bei unseren Einwohnern ausgelöst und den Wegzug junger Leute aus unserem Dorf zur Folge gehabt,“ erinnerte sich Widmann. Das sei ein Verlust für den Ort und Einrichtungen wie den Kindergarten, die Grundschule und die Vereine gewesen.

Um so wichtiger sei der gestrige Tag, sagte der Ortsvorsteher und stellte dann doch die Freude in den Vordergrund, dass mit dem Spatenstich und der beginnenden Erschließung für die Neibsheimer optisch deutlich werde, dass in absehbarer Zeit mit dem Bau der Häuser begonnen werden könne. Eine Lehre wollte Wittmann der Stadtverwaltung allerdings noch mit auf den Weg geben, nämlich die, dass in Zukunft mit Hochdruck am Regionalplan und Flächennutzungsplan gearbeitet werden müsse und dort die Grundlagen für die bauliche Entwicklung gelegt werde.

Für Dieter Reininghaus, Vertreter des Erschließungsträgers, waren der Worte damit genug gewechselt. Die Verträge seien unterschrieben, meinte er kurz und bündig und setzte darauf, dass die Umsetzung der Planung schneller vonstatten gehen werde. Er zeigte sich optimistisch, dass die Erschließungsarbeiten innerhalb des von Martin Wolff genannten Zeitraums abgeschlossen sein werden.

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