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Controller Rudi Lehnert, Wolfgang Bohmüller, Architekt Ralf Haubelt und Andreas Milbich bei der Lagebesprechung im künftigen Kinderrestaurant.

Gespart

Sanierung des Jöhlinger Elisabethenhauses unterschreitet Kostenschätzung
Alles im grünen Bereich. So lautet das Resümee des Controllers, der dem Walzbachtaler Gemeinderat Bericht erstattete über den Baufortschritt des Jöhlinger Elisabethenhauses und dessen Kostenentwicklung. Es sei sogar gelungen, die ursprünglichen Ansätze des Drei-Millionen-Projekts zum jetzigen Zeitpunkt um 138.000 Euro zu unterschreiten, informierte Rudi Lehnert. Die anfangs im Gemeinderat gehegten Befürchtungen, die Kosten würden für die Sanierung der Kindertagessstätte wegen der Altbausubstanz aus dem Ruder laufen, hätten sich nicht bestätigt. 21 Projektgespräche und wöchentlichen Jour-Fix-Gespräche seien Garant dafür gewesen.

Nachdem die schwierigsten Gewerke unter Dach und Fach seien, sei nicht mehr mit einer Änderung dieser positiven Bilanz zu rechnen. Möglich seien höchstens noch einige kleine negative Dellen, die er allerdings in die Kategorie des „Grundrauschens“ einordnete, das mit jedem Bauprojekt einhergehen könne.

Einer der größten anfänglichen Bedenkenträger leistete denn auch umgehend Abbitte. Er freue sich sehr, so betonte Uwe Volk (SPD), „dass ich mit meinen Befürchtungen nicht recht hatte“. Seine Kollegen schlossen sich ihm durchweg in seinem Urteil an. „Wir sind heilfroh, dass wir keine unangenehmen Überraschungen erlebt haben. Das waren unser Hauptbedenken bei dem alten Gebäude“, beschrieb Michael Paul die Position der CDU-Fraktion. Sie nehme das Ergebnis mit großer Zufriedenheit zur Kenntnis und hoffe, dass sich der positive Trend fortsetzen werde. Einen nicht unerheblichen Anteil an diesem Erfolg wies er Rudi Lehnert zu. Das Prinzip „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“ habe sich an diesem Beispiel bestens bewährt.

Andrea Zipf (Grün) und Silke Meyer (SPD) sahen den Controller genauso als Vater des Erfolgs wie Wolfgang Bohmüller, der das Projekt im Auftrag der Pfarrgemeinde betreut. „Wir hätten das nicht allein stemmen können. Ich könnte mir das Projekt nicht ohne diesen Controller vorstellen“, stimmte der Bausachverständige der Kirche in die Lobeshymnen ein.

Jöhlingen Der so hoch Gelobte bedankte sich mit einigen wenigen „dürren Worten für diesen Werbeblock“ und räumte ein, dass es sich sicherlich positiv bemerkbar gemacht habe, dass mit ihm jemand mitgewirkt habe, der eingebunden sei in sehr viele große Projekte und über sehr viel Knowhow verfüge. Beeindruckt zeigte sich auch der Bürgermeister und plädierte dafür, bei künftigen Großprojekten der Gemeinde die Beauftragung eines Controllers in Betracht zu ziehen.

Die ursprünglichen Planungen der Pfarrgemeinde, auf dem Dach des Elisabethenhauses eine Photovoltaikanlage zu installieren, erhielten indessen ein Dämpfer. Er könne die notwendige Kostenschätzung für die Wirtschaftlichkeitsberechnung noch nicht vorstellen, bedauerte Wolfgang Bohmüller. Die Pfarrgemeinde müsse sich noch Gedanken darüber machen, „ob das für uns überhaupt in Frage kommt.“

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