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Gemeinschaftsschule holt auf

Lange Zeit galt die Gemeinschaftsschule als eine Totgeburt der ehemaligen grün-roten Landesregierung. Totgesagte leben aber scheinbar länger. Nach einer Statistik, die das Regierungspräsidium Karlsruhe jetzt vorlegte, ist die Gemeinschaftsschule die einzige Schulart, bei der die Schülerzahlen stattlich zulegen.

Insgesamt besuchen im Schuljahr 2020/21 etwa 319.000 Schülerinnen und Schüler die allgemeinen und beruflichen öffentlichen Schulen im Regierungsbezirk Karlsruhe. Im Vergleich der unterschiedlichen Schularten erfährt die Gemeinschaftsschule erneut eine Schülerzunahme von rund 5,5 Prozent gegenüber dem letzten Schuljahr. Die Ursache dafür liegt vor allem im Aufwachsen der in den letzten Jahren neu eingerichteten Gemeinschaftsschulen. Im Gegenzug geht die Schülerzahl an Werkrealschulen kontinuierlich zurück, gegenüber dem letzten Schuljahr erneut um etwa 7,5 Prozent, die an den Realschulen um 1,1 Prozent.

Das Resümee des Regierungspräsidiums zu den Entwicklungen lautet so:

„Insgesamt kann in Hinblick auf die Neuanmeldungen der Schüler der fünften Klassen festgestellt werden, dass sich die Bewegungen der Schülerzahlen zwischen den einzelnen Schularten konsolidieren und die Gemeinschaftsschule ihren Platz in der Schullandschaft gefunden hat. Die Werkrealschule scheint sich auf dem aktuellen Niveau zu stabilisieren, die Realschule stabil zu bleiben und das Gymnasium weiterhin die beliebteste Schulart der Sekundarstufe zu sein.“

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