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Gemeinderatssplitterchen

Akustik mies / Kein Corona-Hotspot / Weiter mit Personal

Rekordbesuch für Corona-Verhältnisse gab es bei dieser Gemeinderatssitzung. Verloren sich in den vergangenen beiden Sitzungen ein oder zwei Besucher, so waren es dieses Mal an die zwanzig. Vor allen Dingen aus den Reihen der Jugendlichen, die gespannt waren auf die Beratungen über ihre Lieblingsobjekt, den Bikepark bei der Jöhlinger Hasenhalle.

Der Genuss war etlichen allerdings erheblich eingeschränkt. Die Akustik in der Böhnlichhalle war wie in den ersten beiden Anläufen eine Katastrophe. So gab es nach Ende der Sitzung maulende Proteste darüber. Selbst bei den vier Fraktionsvorsitzenden, die ein Mikrophon zur Verfügung hatten, fiel das Verstehen mitunter schwer. Erst recht bei den anderen. In großer Entfernung und mit dem Rücken zu den Zuhörern sitzend waren die Beiträge mitunter nur zur erahnen und musste man sich mit viel Phantasie zusammenreimen.

Die Hoffnung besteht, dass sich das in absehbarer Zeit wieder ändern wird. Die nächste Gemeinderatssitzung wird noch mal in der Böhnlichhalle stattfinden. Dann aber, so ließ Bürgermeister Timur Özcan gleich zu Beginn der Sitzung anklingen, soll es bei gleichbleibend wenigen Corona-Infektionen in den guten alten Ratssaal zurückgehen

Ob das tatsächlich so bleiben wird, steht in den Sternen. Dass die Infektionszahl in Walzbachtal in den letzten Tagen wieder angestiegen ist, blieb im Gemeinderat nicht unbemerkt. Ob er um einen neuen „Hotspot“ in Walzbachtal wisse, fragte Sascha Fanz nach. Die drei Neuinfektionen, die die Landratsamtsstatistik ausweist, stufte Timur Özcan allerdings als nicht so dramatisch ein. Über Hotspots wisse er nichts und selbst wenn er es wisse, könne er darüber aus Datenschutzrechtgründen keine Antwort geben.

Erneut den Schluss der Tagesordnung bildeten wieder einmal die Personalangelegenheiten unter dem Punkt Bekanntgabe nichtöffentlich gefasster Beschlüsse des Gemeinderats. Bekannt gab der Bürgermeister allerdings nur, dass es dazu nicht bekannt zu geben gebe. Immerhin darf man es als Zeichen dafür interpretieren, dass personaltechnisch auf dem Rathaus jede Menge los ist, nachdem dieses Thema regelmäßig das Ende der letzten Sitzungen beherrschte.

Verschoben wurde das geplante Mobilitätsforum wegen der Corona-Pandemie. Per Skype-Konferenz wolle er das nicht abhalten, wie zwischendurch angedacht wurde, informierte Timur Özcan. Er wolle lieber so lange warten, bis das Forum wieder als Präsenzveranstaltung stattfinden könne.

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