Gemeinderatssplitter

Für den während der letzten Gemeinderatssitzung schon obligatorischen Corona-Auftakt sorgte dieses Mal die FDP-Fraktion. Auf Antrag des Fraktionsvorsitzenden Sascha Fanz erhoben sich die Gemeinderäte zu einer Schweigeminute für die Opfer der Pandemie.

Ganz am Ende der Sitzung komplettierte Ernst Reichert den Corona Aspekt. Er hatte ein großes Lob für das DRK Fahrrad dass sich große Auszeichnungen erworben habe während des ehrenamtlichen Einsatzes im Testzentrum in der Böhnlichhalle. Schon einmal beim Loben angelangt, nutzte er die Gelegenheit auch für ein Lob für den Bauhof. Er habe gute Arbeit geleistet bei der Sanierung des Gehwegs vor dem Jöhlinger Gesundheitszentrum

Toll fand auch Fraktionskollege Michael Futterer die 16000 Bäume Aktion, mit der sich die Gemeinde eine Anregung des Gemeindetags Anschluss. Dennoch bedachte er sie mit einer kritischen Rückfrage. Ihn stimme nachdenklich, dass ein großer Teil der Bäume Wiederaufforstung sei. Er hätte gerne die Informationen wie viele Bäume tatsächlich neu und zusätzlich gesetzt worden sein. Schließlich sei bei den vorher im Wald gefällten sehr viel CO2-Speicher vernichtet worden.
Eine direkte Antwort blieb Bürgermeister Timur Özcan schuldig. Spontan habe er die Zahlen nicht parat, meinte er. Er werde sie aber nachliefern. Er wies allerdings darauf hin, dass andere Gemeinden nur einen einzigen Baum gepflanzt hätten.


Die Wahlkampfhelfer werden bei der Bundestagswahl die gleichen Entschädigungen erhalten wie bei der Landtagswahl im März. Von der rührt wohl aber ein kleiner, aber feiner Unterschied. Die Plakatierung war damals so manchem auf die Nerven gegangen. Negativ aufgefallen war damals die üppige Plakatierung der Grünen Kandidatin Andrea Schwarz. Viel mehr als ein Zufall wird es andererseits aber nicht sein, dass ausgerechnet die grüne Fraktionsvorsitzende Andrea Zipf den Antrag stellte, bei der Bundestagswahl die Zahl der Plakate auf 15 pro Partei zu begrenzen.

Noch etwa war der grünen Fraktionsvorsitzenden negativ aufgefallen: in den vergangenen Jahren habe sich sehr viel Streugut aus den Wintern und anderer Unrat an den Haltestellen der Stadtbahn angesammelt. DA müsse man mal mit dem Besen ran.

Einstimmig genehmigt hat der Gemeinderat einen Antrag des FC Viktoria Jöhlingen. Für den Umbau bzw. Neubau seiner Flutlichtanlage erhält der Fußballverein einen Investitionszuschuss von 3750 Euro.
 

Für ungläubiges Staunen sorgte die Hauptamt Mitarbeiterin Miriam Müller-Dietzel mit ihrer Bemerkung, am westlichen Wössinger Ortsausgang könne man Richtung Jöhlingen sowieso nicht überholen.

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