Herbst auf dem Jöhlinger Kirchplatz

Gemeinderatssplitter

Ohne das Thema Corona beginnt in Walzbachtal derzeit keine Gemeinderatssitzung. In Walzbachtal sei die Zahl der Infektionen wieder gestiegen auf 6, informierte Timur Özcan. Im Vergleich mit anderen Gemeinden im Landkreis stehe man aber noch  verhältnismäßig gut da.

Offensichtlich wurde das Thema schon beim Betreten der Halle. Irritierend dunkel nämlich war der Haupteingang. In der ersten Hallenhälfte ist nämlich immer noch die Corona-Schnelltest-Station aufgebaut. Eingang also über den Seiteneingang.

Auf den Weg gebracht und fast vor der Fertigstellung steht die dringend notwendige Sanierung des Gehwegs vor dem Gesundheitszentrum in der Jöhlinger Straße, informierte der Bürgermeister weiter.

Recht mysteriös ist für die Anlieger ein beantragter Bau in der Wössinger Forststraße. Schon in der Gemeinderatssitzung vom 22. Februar hatte Nachbar Ulrich Pfund darauf hingewiesen, dass es dort im Gegensatz zum Kenntnisstand von Bauamtsmitarbeiterin Skadi Förster durchaus einen Bebauungsplan gebe und der Bauantrag damit nicht nur nach §34 Baugesetz beurteilt werden könne.

Stefan Pfeifer legte in der gestrigen Sitzung nach. Er löste das Mysterium mit dem Hinweis auf, dass die Wössinger Waldstraße nach der Fusion mit Jöhlingen zur Forststraße unbenannt worden und damit aus dem Kataster verschwunden sei.  In dem Bebauungsplan „Kohlplatte/Finkenhäusle“ aus dem Jahr 1965 sei die Waldstraße als erste Straße aufgeführt. Damit seien wesentliche Fakten nicht geklärt, meinte Pfeifer in Übereinstimmung mit Ulrich Pfund.  Seine Frage, wie die Gemeinde behaupten könne, es gebe keinen Bebauungsplan, wurde nicht beantwortet.

Doch der Widerspruch blieb. Nach Angaben von Skadi Förster gibt es keinen keinen qualifizierten Bebauungsplan. Sie könne inhaltlich nichts anderes sagen als am 22. Februar schon.

Lukas Akkan sah da noch Aufklärungsbedarf. Die Frage, ob in dem Bereich ein Bebauungsplan existiere , müsse noch einmal geprüft werden. Dazu hätte er gerne eine schriftliche Stellungnahme, mahnte er bei der Gemeindeverwaltung an.

In ungewohntes Gebiet hatten sich zwei Gemeinderäte im Vorfeld der Beratungen zum Tagesordnungspunkt „Familienzentrum“ begeben. Tino Villano wie auch Levin Huthwelker outeten sich als Recherche-Experten. Beide gaben zu Protokoll, sie hätten knallhart recherchiert bei diversen Universitäten und Expertenkommissionen, um nähere Informationen zum Thema zu erhalten.

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