Gemeinderatssplitter

Am Montag hatte der Gemeinderat Großes vor mit Falltor, Digitaler Schule und Wassergebühr. Dem entsprechend war die Bühne der Böhnlichalle mit großer Technik ausgestattet mit einer Riesenleinwand.

Vorne auf der Verwaltungsbank herrschte besonders zu Anfang sehr viel Bewegung. Etliche der Mitarbeiter mussten ihre Plätze für Gäste räumen, die sich geradezu die Klinke in die Hand gaben. Nach den Feuerwehrmännern wechselte die Belegschaft zu den Rektoren und deren Stellvertretern durch. Schon wollte Kämmerer Uwe Ribstein zurückrutschen auf seinen angestammten Platz, schließlich hatte er ja Wichtiges zu verkünden mit den Wassergebühren. Zu früh gefreut. Stramm marschierten nämlich die beiden BIT-Ingeineure ein, um ihn erneut zu verdrängen.

Scharfe Kritik übte Volker Trumpf (am Mikrophon) an der Kreisel-Lösung der BIT-Ingenieure (ganz vorne rechts)

Für richtig viel Alarm sorgte unter dem Punkt „Falltor“ Volker Trumpf Der CDU-Gemeinderat ist ja schon bekannt dafür, dass er rasch fertig ist mit dem Wort. Am Montag allerdings war er in ungekannter Hochform  in der Abteilung Attacke. Ein ums andere Mal fuhr er den Vertretern der BIT-Ingenieure mächtig in die Parade und scheute selbst vor dem Vorwurf nicht zurück, Michael Grumann und Elisa Wambsganß hätten ihre Hausaufgaben nicht gemacht, seien schlecht vorbereitet. Der Gemeinderat sah das ein wenig anders. Nur Fraktionskollege Rainer Braun wollte ihm in seiner Kritik folgen.

Ob die Verkehrsampel durch die Einfahrt an dem geplanten Neubau visavis der Wössinger Grundschule nicht beeinträchtigt würde, wollte ein Gemeinderat wissen. Da war Bauamtsmitarbeiterin Skadi Förster schnell fertig: „Durch eine geschlossene Wand kann man nicht durchfahren“, schätzte sie die Beeinträchtigung als eher gering ein.

Hoffnungshütte auf dem Rathausplatz

Beide Versuche, den Weihnachtsmarkt in Jöhlingen oder Wössingen (in weit auseinander gezogener kleiner Form) trotz Corona durchführen  zu können sind gescheitert. Jetzt hat bei etlichen Bürgern wohl eine kleine Holzhütte auf dem Rathausplatz Irritationen gesorgt und die Hoffnung geweckt, es könnte doch noch so etwas wie eine Mini-Ausgabe bevorstehen.  „Keineswegs“ – so desillusionierte der Bürgermeister diese Hoffnungen. Bei der Hütte handele es sich lediglich um ein Hoffnungshaus, in dem Hoffnungsbriefe abgegeben werden können.

Tino Villano wies auf ein ganz anderes Fehlen hin. An der Ortseinfahrt nach Wössingen vermisse er in der großen Holztafel schon lange das T beim „WALZBACHAL“.  Ob nicht jemand da was reinschnitzen könne als Ersatz? „Wenn sie Eigeninitiative ergreifen wollen, nehmen wir das gerne an“, gab Timur Özcan gnitz zurück und hoffte auf ein rasches T.

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