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Gemeinderatssplitter

Die Suche nach dem Ratsinformationssystem auf der Homepage der Gemeinde Walzbachtal hat schon so mancher erfolglos aufgegeben. Das monierte Konrad Wolf während der anfänglichen Fragestunde

der Gemeinderatssitzung. Timur Özcan versprach, das zu überprüfen.

Umfänglich war die Auseinandersetzung mit dem Emissionsbericht des Zementwerks. Dabei gab es etliche Wiederholungen nach dem Prinzip „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Vergeblich mahnte Konrad Wolf wie schon mehrfach an, nicht nur Zahlen zu den Grenzwerten zu berichten, sondern auch die tatsächlichen Mengen beispielsweise in Kilogramm zu benennen, die aus den Kaminen des Werks kommt. Beispielsweise Quecksilber.


Silke Meyer legte später ebenfalls mit fast wortgleichen Formulierungen aus dem Vorjahr nach.: „ Wie jedes Jahr möchten wir als SPD-Fraktion die Gelegenheit nutzen, kritische Fragen und Forderungen an das Zementwerk zu stellen. Wir werden nicht müde, vom Werk den Einsatz der bestmöglichen Technik für die Gesundheit der Bevölkerung, für die Umwelt und das Klima zu fordern.

Wenn im vergangenen Jahr die Messwerten an einigen Stellen aus dem Ruder gelaufen war, glichen die Formulierungen des Opterra-Umweltleiters denen der Vorjahre: Eine enorme Lernkurve und ein schöner Erfolg sei beim Quecksilber gelungen, meinte Jörg Heimburg und sprach von einem Naturparadies auf dem ehemaligen Abbaugelände.

Geradezu genießerisch war Heimburgs Lächeln, als er einen BNN-Bericht über den Einsatz von Ersatzbrennstoffen bei der Befeuerung des Drehofens als komplett falsch zurückwies. Opterra habe im fraglichen Zeitraum überhaupt keinen Vertrag mit Alba gehabt. Dass die EBS allerdings trotzdem eingesetzt wurden, bestätigte Umweltleiter aber doch. 75 Prozent der Heizkraft der Drehöfen kommt aus dem sogenannten Plastik-Fluff.

Als Fundamentalisten erwiesen sich die zwei Mitglieder der FDP-Fraktion beim Tagesordnungspunkt Stellplatzsatzung. Zwei gegen alle waren dort der Meinung, dieses Instrument würde Investoren abschrecken, während der Rest des Gemeinderats diesen gestalterische Zügel anlegen wollte.

Die Wössinger musikalischen Vereine sollen in der ehemaligen apostolischen Kirche eine Übungsstätte erhalten. Mit der Umsetzung hapert es ein bisschen. Darauf machte Akkordeonfreunde-Vorsitzender Harald Diel aufmerksam. Timur Özcan konnte zum Baufortschritt ihm nichts sagen, versprach aber Benachrichtigung.

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