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Geld für Obst und Hasen

Zuschüsse für den Neu- und Ausbau ihrer Vereinsheime erhalten der Wössinger Obst- und Gartenbauverein (OGV) und der Jöhlinger Kleintierzuchtverein. Entsprechend der Vereinsförderrichtlinien erhält der OGV zehn Prozent der Bausumme von 75000 Euro, also 7500 Euro. Mit 640 Euro weitaus bescheidener fällt der Zuschuss für die 6400 Euro teure Sanierung der sanitären Anlagen in der Hasenhalle des Jöhlinger Kleintierzuchtvereins aus.

Roland Schneider (FDP) mochte ebenso wie sein Fraktionskollege Werner Schön dem Antrag des OGV nicht zustimmen. Eine Zustimmung wäre ein Bruch der Vereinsförderrichtlinien, meinte Schneider. Die Richtlinien sähen vor, die Bezuschussung von der Höhe des Zuschusses eines übergeordneten Verbandes abhängig zu machen. Da der OGV keinen Zuschuss von seinem Landesverband erhält, könne er einen Zuschuss nicht befürworten.

So eng wollten sowohl der Bürgermeister als auch Michael Paul (CDU), Silke Meyer (SPD) und Michael Futterer (Grüne) die Richtlinien nicht angewandt wissen. „Wir dürfen den Verein nicht bestrafen, weil er keinen Dachverband hat“, meinte Silke Meyer. Karl-Heinz Burgey räumte ein, dass sich der Gemeinderat mit diesem Beschluss in einer Grauzone befinde. Er plädierte dafür, „diesen Webfehler der Richtlinien“ zu korrigieren.

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