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Frisch im Amt

Der neue ESG-Rektor Daniel Krüger

Vergangene Woche erst wurde Rektorin Annelie Richter lorbeerumkränzt in den Ruhestand geschickt. Um eine Vakanz, wie an vielen andere Schulen, muss man sich am Edith-Stein-Gymnasium (ESG) dennoch keine Sorgen machen. Der Nachfolger ist schon bestellt.

Die Urkunde hat Daniel Krüger während der Verabschiedung von Annelie Richter von Abteilungspräsidentin Anja Bauer erhalten. Am 1. August begann offiziell sein Dienst am ESG.

Bestellung des neuen ESG-Rektors Daniel Krüger durch die Abteilungspräsidentin im Regierungspräsidium Anja Bauer.

Krüger ist einer, bei dem man sich keine Sorgen machen muss, dass er die großen Fußstapfen nicht füllen könnte, die Annelie Richter hinterlässt. Es ist kein No-Name der da die Position des Leiters des ESG neu besetzen wird. Das beweist ein Blick auf seinen beruflichen Werdegang. In Kiel geboren studierte er an der Christian-Albrechts-Universität Russistik und Anglistik. Mit Herzblut habe er dieses Studium betrieben, sagt er, weil es ihm wie kein anderes die Möglichkeit eröffnet habe, Brückenbauer zwischen Ost und West zu sein.

Davon habe er zunächst profitiert an einer freien Walldorfschule in Wangen im Allgäu, wo ihm eine etwas andere Pädagogik eine tolle Arbeit ermöglicht habe. Sein Ost-West-Engagement habe sich noch verstärkt als er im Leibniz-Gymnasium in Stuttgart-Feuerbach in die Fußstapfen eines hochgeachteten Kollegen und Russisch-Lehrers treten konnte. Dort habe er die Öffentlichkeitsarbeit des Gymnasiums und schließlich auch die Stelle des stellvertretenden Schulleiters eines der größten baden-württembergischen Gymnasien übernommen und darüber hinaus den Vorsitz des russischen Lehrerverbandes in Baden-Württemberg.

Als der 53-Jährige von der drohenden Vakanz am ESG Kenntnis erhalten habe, habe er gern die Chance wahrgenommen, noch mehr gestaltend tätig sein zu können. „Das will ich probieren“, sei sein Entschluss schnell gereift, sich für die Rektorenstelle am ESG zu bewerben, nachdem er sich vor Ort von der Qualität der pädagogischen Arbeit überzeugt hatte. Die sehr gute geführte und vom Träger sehr gut ausgestattete Schule mit einem motivierten Kollegium habe ihm diese Entscheidung erleichtert.

Ganz neue Wege will er am ESG nicht gehen. Ein Russisch-Angebot gibt es ja schon am Melanchthongymnasium. Weiter vorantreiben will er jedoch den UNESCO-Gedanken, der am ESG gepflegt wird. Das ergänze sich mit seinem Verständnis des Brückenbauers. Die demokratische Erziehung wolle er noch fester in das Curriculum integrieren.

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