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Flüchtlingszahlen sinken

Aktuelle Entwicklungen bei der Aufnahme von Asylbewerbern (PM lra) Erstmals in diesem Jahr nannte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge eine Zahl, die als Orientierung für die Organisation der Flüchtlingsaufnahme dienen kann: Demnach sind bislang knapp 240.000 Flüchtlinge nach Deutschland gekommen, mit weiteren 60.000 Personen ist bis Jahresende noch zu rechnen. Für Baden-Württemberg bedeutet dies 27.300 aufgenommene bzw. 11.300 noch aufzunehmende Personen. Aus den Erstaufnahmeeinrichtungten des Landes werden den Stadt- und Landkreisen im Monat September 500 Personen zur vorläufigen Unterbringung zugewiesen. Der Jugendhilfe- und Sozialausschuss des Kreistags wurde in seiner jüngsten Sitzung vom 19. September informiert, dass in Gemeinschaftsunterkünften des Landkreises derzeit 4.000 Asylbewerber leben. Behelfsbelegungen wie z.B. im ehemaligen Bruchsaler Praktiker-Baumarkt wurden mittlerweile weitgehend aufgelöst bzw. geschlossen, teure mobile Wohneinrichtungen werden weiter zurückgebaut. Im ersten Halbjahr wurden 808 Personen an die Städte und Gemeinden zur Anschlussunterbringung verteilt, im zweiten Halbjahr stehen 700 Personen an. Um geschaffene Unterbringungsplätze auch für die Anschlussunterbringung zu nutzen werden „Kombimodelle“ ausgebaut. Aktuell wurde über das am 5. August in Kraft getretene Integrationsgesetz informiert. Neu ist die Regelung einer Wohnsitzzuweisung, um die Integration sicherzustellen und soziale Brennpunkte zu vermeiden. Die Zuteilung auf die einzelnen Städte und Gemeinden erfolgt dabei über den Einwohnerschlüssel und entspricht der im Landkreis Karlsruhe geltenden Praxis. Um Flüchtlingen mit Bleibeperspektive an den Arbeitsmarkt heranzuführen sowie eine sinnvolle gemeinnützige Betätigung während des Asylverfahrens zu ermöglichen wurden über das Arbeitsprogramm Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen (FIM) bundesweit 100.000 zusätzliche Arbeitsgelegenheiten geschaffen und aus Bundesmitteln finanziert. Für 133 vom Landratsamt sowie 396 von freien Trägern organisierte FIM stehen im laufenden Jahr 439.000 EUR zur Verfügung. Eine Fortschreibung des Masterplans „Asyl“ kündigte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel für die nächste Kreistagssitzung an. Die Personalplanung wurde bereits entsprechend angepasst

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