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Feuer und Foto

  Bretten feierte auf dem Rathausplatz ins Jubiläumsjahr
Was für ein Startschuss. Bretten ließ es im wahrsten Sinn des Wortes zum Auftakt seines Jubiläumsjahres ordentlich krachen. Und das nicht nur am Himmel. Der Platz vor dem Rathaus verwandelte sich zwischen 22 Uhr der alten 2016er und 1:30Uhr der Jubiläumszeitrechnung in eine riesige Partymeile. So groß war der Andrang, dass der Sicherheitsdienst kurz vor 24 Uhr den Zugang für zu spät Kommende sperren musste. An die 2000 Besucher feierten bis dahin schon kräftig und stießen dann auf das neue Jahr an.

Die Stimmung war prächtig. Denn zur Eröffnung waren die Chefs von gleich zwei Brauereien angetreten, die etliche Fässchen Freibier mitgebracht hatten. Das „Jubidu“ (Jubiläum dunkel) der Palmbräu stellte Wolfgang Scheidweiler vor, das schlicht und einfache „1250“ Höpfner-Chef Holger Wunsch. Zum obligatorischen, ohne Zwischenfälle absolvierten Fassanstich versammelten sich auf der Bühne neben den beiden Oberbürgermeistern Martin Wolff und Torsten Zugehör (aus der Partnerstadt Wittenberg), Bürgermeister Michael Nöltner und mit Martin Kern selbstverständlich auch der Diedelsheimer Ortsvorsteher, schließlich feiert auch Diedelsheim in diesem Jahr das 1250. Jahr seines Bestehens.

Bei sechs Grad Minus brauchte man sich um die Kühlung des Biers nicht zu sorgen. Schon deshalb nicht, weil Wolfgang Scheidweiler augenzwinkernd den Hinweis gab, das „Jubidu“ würde vollautomatisch für sieben Grad innere Erwärmung sorgen. So fand denn auch das durch die Prominenz von der Bühne heruntergereichte Freibier reißenden Absatz. Längere Schlangen bildeten sich später dennoch eher am Glühwein- als am Freibierstand. Das Heißgetränk passte stimmungsmäßig einfach besser zu den Temperaturen. Warme Hände gab es als Extra obendrauf.



Ganz schön eingeheizt wurde den Zuschauern von einer leicht bekleideten, anderen Truppe. „Project PQ“ aus Mainz blieb mit ihrer heißen Feuershow nicht auf der Bühne, sondern mischte sich an deren Fuß unter die Besucher. Bei spektakulären und rasanten Choreografien zeigte die Gruppe ihr Können an Feuerseilen oder Feuerfächern.

Den wahren Knaller hatte sich die fünfköpfige Truppe für den Schluss nach Mitternacht aufbewahrt. Während rundum die Brettener als „Hintergrundgeräusch“ ihre privaten Feuerwerke an den Himmel zauberten, holte ProjectPQ zum großen Schlag aus, bei dem die Künstler Feuerzauber und Pyrotechnik zu einem akustisch-optischen Hochgenuss verschmolzen.

Der zweite Höhepunkt des Abends kam im wahrsten Sinne des Wortes von ganz oben. Genau 23:23 Uhr war es, als Alexander Kerres, Norbert Gratzel und Alfred Kanz in einer ausgefeilten, exakt abgestimmten Aktion das sechs mal neun Meter messende, sogenannte „Lebendige Bild“ vom Dach die Rathausfassade hinuntergleiten ließen. Moderator Thomas Brockmann hatte dazu drei Protagonisten des Werks auf die Bühne gerufen. Im Interview berichteten OB Martin Wolff, Stadtvogt Peter Dick und Fotograf Thomas Rebel von der Entstehung der Idee bis hin zu deren Realisierung. Riesig war die Freude über die Realisierung dieses Projekts vor allen Dingen bei Thomas Rebel. Nach einem zweiwöchigen Krankenhausaufenthalt hatte er sich diesen Abend auf keinen Fall entgehen lassen wollen.

Kurz vor Mitternacht fiel das Resümee von Michael Nöltner schon mehr als positiv aus. „Ich bin froh, dass das alles so gut angenommen worden ist“, sagte der Bürgermeister und interpretierte die Party als „ein tolles Signal für einen gelungenen Start ins Jubiläumsjahr“.    

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Kommentare (2)

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    Horst Winkel

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    Zum Beitrag „Feuer und Foto

    Die ganze Veranstaltung war sehr gelungen!! Die Feuershow auf der Bühne war wiklich sehr beeindruckend, schade, dass es davon keine Bilder hier gibt.

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    • Avatar

      Waidelich Arnd

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      Dem Manne kann geholfen werden. Jetzt sind noch ein paar abschließende Fotos der Feuershow online.

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