Falsche Federn

Mit falschen Federn schmücken, diesen Vorwurf richtete  am Ende der letzten Gemeinderatssitzung Jutta Belstler an eine Mitarbeiterin des Wössinger Kindergartens Moby Dick.

Die hatte in eine Wohnungsanzeige im Mitteilungsblatt der Gemeinde vom 11. März e  das Logo des kommunalen Kindergartens platziert und damit wohl Vertrauenswürdigkeit signalisieren wollen. „Das geht gar nicht!“  meinte  die CDU-Gemeinderätin und forderte den Bürgermeister auf, darauf hinzuwirken, dass das künftig unterlassen wird.

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Kommentare (2)

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    Nachbar

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    @ Jutta Belstler:
    Wössingen ist nicht der Nabel der Welt und es ist schwer Fachkräfte, die dann auch bleiben wollen, in die Peripherie zu locken. Wenn ein Arbeitgeber das Ansiedlungsansinnen einer solchen Fachkraft unterstützen kann, dann sollte der Arbeitgeber das auch tun. Vielleicht sollte das Logo auch nur sagen: „Seht her, ich bin hier und arbeite hier und möchte bleiben!“
    Dass man mit dem Familienbild der CDU ganz gut ohne Kindergärtnerinnen auskommt, kann ich mir vorstellen, dass das aber nicht mehr die Lebenswelt 2021 ist, sollte auch jedem klar sein. Sollten Sie trotz ihrer Verbitterung über die Nutzung eines Logos zu dem Schluss kommen, dass Walzbachtal diese junge Erzieherin braucht, dann stellen Sie bitte in der nächsten Gemeinderatssitzung den Antrag, dass die Gemeinde solche Immobiliengesuche mit ihrem Logo auf ihre Kosten inseriert. Andere Gemeinden machen das und halten es für eine gute Investition.
    PS: Ein Schulleiter in Adelsheim sage einmal jungen Lehrer*innen, dass er und die Gemeinde einen Bauplatz besorgen, wenn sie sich für dessen Schule entscheiden.

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    Michael

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    Als Antwort auf: Falsche Federn
    Wenn der Arbeitgeber, die Gemeinde, für eine Wohnungssuche, Bauplatzsuche ein Logo verwendet ist das okay. Als Privatperson geht das aber nicht! Hier muss ich Frau Belstler vollkommen recht geben.

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