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Silke Maier (2.v.l) und ihre Klasse übereichten einen Spendenscheck an Hohberghausleiter Alfred Gscheidle und die Schulleiterin

Erlebnispädadgogik ermöglicht

Max-Planck-Realschüler spenden für Hohberghaus
Das war eine Freude bei der Lerngruppe im Hohberghaus. Einen Scheck über genau 1790,50 Euro brachte die 10c der Max-Planck-Realschule unter der Leitung ihrer Klassenlehrerin Silke Maier vorbei. Die Spende geht an die Lerngruppe. Mit ihr soll eine mehrtätige Freizeit auf einem Campingplatz in Donaueschingen finanziert werden, hatte Klassenlehrerin Ariane Maschek sofort einen Verwendungszweck parat.

Über die großzügige Spende freute sich auch der Leiter des Hohberghauses. Was die Schüler getan hätten, sei eine große Leistung in einer Welt, in der immer mehr Menschen auf sich selbst bezogen sind“, meinte Alfed Gscheidle. Das Hohberghaus sei umso mehr dankbar, als nicht alle Eltern finanziell so ausgestattet seien, ihren Kindern die Möglichkeit für eine Freizeit bieten zu können. Gscheidle zeigte sich sicher, dass die Kinder die Erinnerungen daran in ihr späteres Leben mitnehmen würden. Ihm schloss sich die Schulleiterin Julia Scherf an.

Während der Sommerferien könne sie mit Hilfe dieser Spende ein paar Tage Erlebnispädagogik realisieren, meinte die Klassenlehrerin Ariane Maschek. Sie stellte den MPRlern ihre Arbeit vor, die den Charakter eine Wohngemeinschaft habe, in die kurze Lernphasen integriert seien und etwa den Leistungsstand der dritten Klasse erreicht habe. Die acht Kinder hätten sowohl zu Hause wie in der Schule Probleme gehabt „und wir fangen sie jetzt auf“, schilderte die Klassenlehrerin den MPR-Schülern eine Art von Unterricht, „die ganz anders ist als bei euch“. Die Kinder kommen mit einem großen Radius aus Pforzheim, dem Enzkreis, dem Landkreis und der Stadt Karlsruhe.

Die Schüler selbst stellten ihren Beitrag zu der Spende vor. Er habe – so sagte beispielsweise Johannes Meier – bei der Möbelspedition Hannich in Gölshausen im Paketdienst gearbeitet. Das Ganze sei Teil des „Tag des Ehrenamtes“ im vergangenen Jahr gewesen, bei dem Schüler ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellten und das Gehalt spendeten. Andere haben beim Wössinger PREFAG, im Krankenhaus oder dem Kindergarten Drachenburg gearbeitet.

Solch soziales Engagement ist den kleinen Hohbergschülern nicht gänzlich unbekannt. „Haben wir selbst schon gemacht“, berichtete Ivan D. Seine Klasse habe erst vor kurzem an einer wohltätigen Aktion teilgenommen, am Spendenlauf für Kinder in Namibia und deren Mittagessen.

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