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Einsparungen bis 20%

Walzbachtal profitiert von Zusammenarbeit mit Energieagentur Walzbachtal will Energie sparen. Dazu ist die Gemeinde eine strategische Partnerschaft mit der Energieagentur des Landkreises eingegangen. Sie legt dem Gemeinderat einen jährlichen Energiebericht vor. Mit der 2015er Variante stellte deren Leiterin Birgit Schwegle dem Gemeinderat eine positive Entwicklung des gemeinsam betriebenen kommunalen Energiemanagements vor. Das installierte Gebäudeleittechniksystem sei ein Instrument, mit dem die Gemeinde die Energieverbräuche in der Jöhlinger Schule, in den Sporthallen, im Speyerer Hof, in den Feuerwehrhäusern, in kommunalen Kindertagesstätten und im Rathaus überwachen und regulieren könne.

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Birgit Schwegle (ganz links) stellte dem Gemeinderat den Energiebericht vor



Ganz entscheidend für die Funktion dieses Systems sei seine effiziente Steuerung. Gerade das laufe in Walzbachtal besonders gut, meinte Birgit Schwegle. Wichtig sei in diesem Zusammenhang, „dass alle mitgenommen werden“. Eine besondere Rolle spielten die Hausmeister. Mit Thomas Deuscher sei ein wahrer „Kümmerer“ an ihrer Seite, der selbst von zu Hause aus immer wieder einen Blick auf die Regeltechnik werfe, um Raumtemperaturen festzulegen.

Gerade in diesem Bereich fruchteten die Anstrengungen besonders und teilweise seien schon ganz enorme Erfolge erzielt worden. In einzelnen Bereichen gebe es Einsparungen bis zu zwanzig Prozent. Im Wärmebereich lägen nahezu alle Liegenschaften unter dem bundesdeutschen Mittelwert.

Im Bereich des Stromverbrauchs seien die Ergebnisse nicht so gut. Dort stagnierten die Werte, während sie andererseits bundesweit steigen. Schwegle setzte auf Blockheizkraftwerke als Brückentechnologie bis zum kompletten Umstieg auf erneuerbare Energie. Sie empfahl, den Fokus auf die Großverbraucher zu richten wie etwa die Sporthallen. Sie forderte dazu auf, permanent die Diskussion mit den Nutzern der jeweiligen Einrichtungen zu führen. Die Gemeinde sei auf jeden Fall auf einem guten weg, „den wir aber weiter gehen müssen“. Die Richtung sei erfolgreich vorgezeichnet.

Hochzufrieden zeigte sich Bürgermeister Karl-Heinz Burgey mit diesen ersten Ergebnissen, die andererseits durchaus noch „Luft nach oben“ hätten. Jetzt müsse man sukzessive bei jedem Gebäude gucken, welche Potentiale noch drin sind. Die Gemeinderäte Michael Paul (CDU) und Michael Futterer (Grüne) sahen das ähnlich. Karin Herlan (SPD) sah Handlungsbedarf beim Wasserverbrauch.

Am interessantesten dazu wohl diese Tabelle der EnergieAgentur:
waermeverbrauch

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